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Niedrig dosierte ASS
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Studie untermauert präventiven Effekt bei Darmkrebs

Eine große Beobachtungsstudie aus Norwegen stützt die Annahme, dass niedrig dosierte Acetylsalicylsäure mit einem geringeren Risiko für Darmkrebs assoziiert ist. Demnach senkte die Einnahme das Risiko um 13 Prozent.
AutorKontaktJohanna Hauser
Datum 22.03.2024  09:04 Uhr

Einnahme verhinderte 1073 Darmkrebsfälle

Anhand der Daten schätzen die Studienautoren, dass durch die Einnahme von ASS 1073 Darmkrebsfälle verhindert wurden. Dies entspricht einer um 2,7 Prozent geringeren Darmkrebsinzidenz. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam eine australische Studie, in der die Inzidenz um 2 Prozent reduziert wurde (»Australian and New Zealand Journal of Public Health« 2015).

»Unsere Studie liefert neue und überzeugende Beweise dafür, dass die Einnahme von niedrig dosierter ASS mit einem geringeren Darmkrebsrisiko verbunden ist«, so die Studienautoren. Weitere Studien seien nötig, um den protektiven Effekt von ASS auf Darmkrebs zu bestätigen und um Subgruppen zu identifizieren, die am stärksten davon profitieren könnten.

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