Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Offen für neue Zukäufe
-
Stada setzt auf starkes Wachstum

Nach der Übernahme durch Finanzinvestoren hat der Arznei-Hersteller zuletzt mehr als eine Milliarde Euro für Übernahmen ausgegeben. Das Geschäft mit rezeptfreier Arznei soll damit kräftig zulegen. Auch für neue Zukäufe ist Stada offen.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 12.03.2020  11:20 Uhr

»Kritische Größe in Osteuropa«

»Mit den Übernahmen bei rezeptfreien Arzneien haben wir eine kritische Größe in Osteuropa gewonnen«, sagte Goldschmidt. »In Russland sind wir damit zur Nummer eins bei rezeptfreien Markenprodukten aufgestiegen und ein noch wichtigerer Ansprechpartner für Apotheken geworden.« Bei Generika konzentriere sich Stada auf Lizenzierungen mit Partnern und die eigene Forschung. Auch nach der Übernahmeserie seien neue Zukäufe möglich. »Wir sind immer offen für gute Deals und gute Marken. Wenn sich eine Gelegenheit ergibt und passt, machen wir das«, sagte Goldschmidt. Dabei ziele man vor allem auf rezeptfreie Mittel in Europa, wo Stada Platz sieben hinter Sanofi, GlaxoSmithKline und Bayer belegt. Bei Nachahmermedikamenten sei Stada bereits gut aufgestellt. Mit dem Fokus auf rezeptfreie Arznei wie Nahrungsergänzungs- und Erkältungsmittel stößt das Unternehmen in eine Lücke. Viele Pharmakonzerne wie auch Merck aus Darmstadt haben sich aus dem Markt verabschiedet. Frei verkäufliche Arzneien gelten als stabil, aber wenig wachstumsstark.

 

Mehr von Avoxa