Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Reaktionen auf die Pflegereform
-
SPD will »sozialen Ausgleich« überprüfen lassen

Die Koalition hat heute grünes Licht für die Pflegereform gegeben. Diese sei nicht nur »ein Spargesetz«, sagte Gesundheitsminister Carsten Linnemann in seiner Rede nach der Sitzung. Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, Christos Pantazis, beharrt auf einem Ausgleich zwischen Gesetzlicher und Privater Pflegeversicherung.
AutorKontaktAlexandra Amanatidou
Datum 30.09.2026  15:10 Uhr

Schötz: Aufhören, hohe Einkommen zu schonen

Kürzungen seien der falsche Weg, sagt  Evelyn Schötz, pflegepolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, gegenüber der PZ. »Was wir brauchen, ist eine gerechte Finanzierung.« Wer wenig oder normal verdiene, zahle auf jeden Euro Beiträge. »Sehr hohe Einkommen werden nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze herangezogen, Kapitaleinkommen oft gar nicht.« Dies bezeichnet die Politikerin der Linken als »nicht fair«. 

Um die Kosten im Pflegeheim zu senken, müsse die Regierung aufhören, hohe Einkommen und Kapitaleinkünfte bei der Finanzierung zu schonen. »Und auch der Bund muss seinen Teil leisten: die Corona-Schulden bei der Pflegeversicherung zurückzahlen und die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige übernehmen.«

THEMEN
SPDPflegegrad
Mehr von Avoxa