Der Taillenumfang kann Hinweise auf ein Zuviel an Bauchfett liefern. / © Getty Images/Halfpoint Images
Viszerales Fett nennt die Medizin Fettgewebe, das tief im Bauchraum liegt – und die Organe quasi umschließt. Sammelt sich einiges an innerem Bauchfett an, kann es mit der Zeit auch von außen sichtbar werden. Ein erhöhter Bauchumfang deutet darauf hin.
Das Problem daran: Viszerales Fett erhöht die Wahrscheinlichkeit für verschiedene Erkrankungen. Die Deutsche Herzstiftung nennt als Beispiele Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und einige Krebsarten.
Wie kann man herausfinden, ob das eigene Bäuchlein möglicherweise Gesundheitsrisiken birgt? Dafür braucht man nur ein Maßband – und einen Taschenrechner.
Überschreitet der Taillenumfang einen gewissen Wert, spricht das für ein Zuviel an Bauchfett. Laut der Stiftung Gesundheitswissen misst man ihn wie folgt:
Bei Frauen gilt ein Umfang ab 88 Zentimetern als kritisch, so die Deutsche Herzstiftung. Als gesund gilt ein Umfang von unter 80 Zentimetern. Bei Männern ist das Erkrankungsrisiko ab einem Umfang von 102 Zentimetern stark erhöht. Sie sollten einen Umfang von unter 94 Zentimetern anstreben.
Wer vor etwas Rechnerei nicht zurückschreckt, kann das Bauchfett-Risiko noch durch zwei weitere Werte checken:
Übrigens: Auch wenn man laut dem Body-Mass-Index (BMI) als normalgewichtig gilt, können die Werte zeigen, dass man ein erhöhtes Erkrankungsrisiko aufgrund von Bauchfettansammlungen hat.
Der Bauchumfang ist im roten Bereich? Am besten sucht man dann das Gespräch mit dem Hausarzt oder der Hausärztin. Dort können die gemessenen und errechneten Werte im Zusammenhang mit dem Alter und anderen Erkrankungen beziehungsweise Erkrankungsrisiken betrachtet werden.
Und dann? Auch wenn man an einzelnen Körperstellen nicht gezielt Fett abbauen kann, lautet bei einem erhöhten Bauchumfang meist der Rat, das Körpergewicht zu reduzieren.