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Wahrnehmungspsychologie
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Schönheit entsteht im Kopf – nicht im Auge

Wie Erinnerungen, Muster und kulturelle Prägungen unsere Wahrnehmung beeinflussen, berichtet der Psychologe Professor Dr. Claus-Christian Carbon. Versteht man die automatischen Programme, kann man sein eigenes Sehen besser einordnen.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 30.03.2026  07:00 Uhr

Wir reden selten über dasselbe

Entscheidender findet er jedoch, wie wir über Schönheit sprechen. Unsere Vorstellungen von »schön« oder »begehrenswert« überschneiden sich weltweit etwa zur Hälfte; der Rest hängt von persönlichen und kulturellen Vorlieben ab. Noch komplizierter wird es bei Begriffen wie ästhetisch, attraktiv, hübsch oder schön – sie bedeuten für jede Person etwas anderes und können äußere Erscheinung, innere Werte oder beides beinhalten.

Wichtig ist dem Kognitionspsychologen vor allem, dass wir uns der automatischen Programme bewusst werden, die in unserem Kopf ablaufen. Das sei der erste Schritt, um unser Denken zu verstehen und womöglich zu verändern.

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