Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Adhärenz
-
Probleme mit Hochpreisern melden

Das teuerste Medikament ist bekanntlich nichts wert, wenn der Patient es falsch oder gar nicht anwendet. Die Apothekerkammer Hamburg ruft nun auf, problematische Situationen zu dokumentieren. Das hat sowohl pharmazeutische als auch politische Gründe.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 07.05.2026  18:00 Uhr
Fortbildungsreihe zu pharmazeutischen und wirtschaftlichen Aspekten geplant

Fortbildungsreihe zu pharmazeutischen und wirtschaftlichen Aspekten geplant

Die Kammer will darauf aufbauend eine Fortbildungsreihe zur Beratung zu Hochpreisern entwickeln, die bestehende Fortbildungsangebote wie zu den pDL »erweiterte Medikationsberatung« und »orale Krebstherapie«, zu Biosimilar oder auch zu den im Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetzt (ApoVWG) vorgesehenen neuen pharmazeutischen Dienstleistungen wie Schulung zur Injektionstechnik und »Erstverordnung« ergänzen soll. Und auch für die politische Kommunikation und Verhandlungen mit den Krankenkassen könnten konkrete Praxisbeispiele genutzt werden.

»Ein Beispiel wäre die unterschiedliche Ausprägung von Pens, die je nach Generikahersteller unterschiedlich anzuwenden sind«, so Gnekow. »Ziel muss es dabei sein, dass der Patient bei Anschlussverordnungen immer mit dem Pen eines ihm bekannten Herstellers versorgt wird. Daneben wollen wir noch wirtschaftliche und pharmazeutische Aspekte erfassen und schulen.«

Für die zeitlich befristete Arbeitsgruppe sucht die Kammer auch noch engagierte Mitglieder, die sich damit befassen, welche Probleme genau auftreten, wie man sie bündeln und den Kolleginnen und Kollegen zugänglich machen kann.

Mehr von Avoxa