| Daniela Hüttemann |
| 07.05.2026 18:00 Uhr |
Die Kammer will darauf aufbauend eine Fortbildungsreihe zur Beratung zu Hochpreisern entwickeln, die bestehende Fortbildungsangebote wie zu den pDL »erweiterte Medikationsberatung« und »orale Krebstherapie«, zu Biosimilar oder auch zu den im Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetzt (ApoVWG) vorgesehenen neuen pharmazeutischen Dienstleistungen wie Schulung zur Injektionstechnik und »Erstverordnung« ergänzen soll. Und auch für die politische Kommunikation und Verhandlungen mit den Krankenkassen könnten konkrete Praxisbeispiele genutzt werden.
»Ein Beispiel wäre die unterschiedliche Ausprägung von Pens, die je nach Generikahersteller unterschiedlich anzuwenden sind«, so Gnekow. »Ziel muss es dabei sein, dass der Patient bei Anschlussverordnungen immer mit dem Pen eines ihm bekannten Herstellers versorgt wird. Daneben wollen wir noch wirtschaftliche und pharmazeutische Aspekte erfassen und schulen.«
Für die zeitlich befristete Arbeitsgruppe sucht die Kammer auch noch engagierte Mitglieder, die sich damit befassen, welche Probleme genau auftreten, wie man sie bündeln und den Kolleginnen und Kollegen zugänglich machen kann.