| Johanna Hauser |
| 04.06.2026 10:31 Uhr |
Neben dem Blick auf die einzelnen neurodegenerativen Erkrankungen zeigen die Publikationen auch auf, in welchen Bereichen die Zukunft der Prävention liegt. Genetik werde perspektivisch eine große Rolle spielen und könne Prävention stärker individualisieren, heißt es in der DGN-Pressemeldung. Auch die Früherkennung werde zunehmend wichtiger. So seien erste Bluttests für Alzheimer auf europäischer Ebene bereits zugelassen. Bluttests für Parkinson seien noch in der Entwicklung.
Die Idee dahinter ist simpel: Krankheiten möglichst früh erkennen, um den »Ausbruch« durch Präventionsmaßnahmen so lange wie möglich hinauszuzögern. Vor dem Hintergrund rasant steigender Kosten des Gesundheitssystems zahle sich mehr Investition in die Gesundheitsvorsorge, einschließlich der Präventionsforschung, aus.