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AKWL-TV
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Plädoyer für die apothekereigene Plattform

Die Apothekerschaft muss die Digitalisierung apothekenrelevanter Dienste selbst in die Hand nehmen, um auch in Zukunft unabhängig von Dritten agieren zu können. Das war die Quintessenz der Sendung AKWL-TV, die am gestrigen Donnerstagabend online live gestreamt wurde. Im Zentrum steht dabei die Plattform des Deutschen Apothekerverbands (DAV).
AutorKontaktEv Tebroke
Datum 11.03.2022  13:30 Uhr

Überzeugungsarbeit für Gedisa

Froese und Arnold mahnten jedoch vor zu langem Zaudern. Zeit sei im aktuellen Digitalisierungsprozess ein kritischer Faktor. »Wir müssen jetzt voranschreiten«, so Arnold. Ansonsten wanderten die Kunden zu anderen Plattformen ab. Froese unterstrich ebenfalls, es gelte aktuell »die einmalige Ausgangssituation« die die Apotheker mit dem DAV-Portal hätten, zu nutzen. Durch die Abwicklung der Covid-19-Impfzertifikate über das Portal »sind wir als Apotheker in die Poleposition gerückt«, so Froese. Das Portal arbeite »äußerst erfolgreich« und erfordere dafür einen »relativ schmalen Betrag pro Apotheke«. Mit Blick auf die Chancen, die das Portal biete, »halten wir dies für tragbar«. Welche Dienste er da konkret meinte,  das wollte Froese am Donnerstag nicht auf öffentlicher Ebene im Detail darlegen. Bekannt ist aber, dass künftig etwa auch Pharmazeutische Dienstleistungen über diesen Weg zum Kunden gelangen sollen. Letztlich gehe es jetzt darum, das Vertrauen, das die Apotheke vor Ort genießt, in die digitale Welt zu übertragen, so Froese.

Im Laufe des Tages soll die Sendung on demand unter www.akwl-live.de zur Verfügung stehen.


 

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