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Adrenalinspritze für den Notfall

Datum 25.03.2002  00:00 Uhr

Adrenalinspritze für den Notfall

PZ   Besonders gefährdete Allergiker sollten sich rechtzeitig zur warmen Jahreszeit mit einer Notfallapotheke für den Ernstfall ausrüsten. Experten empfehlen zum Schutz vor einer anaphylaktischen Reaktion nach Insektenstichen ein Antihistaminikum, ein Glucocorticoid sowie für den Notfall ein einfach zu injizierendes Adrenalin-Präparat.

Trotz größter Vorsicht lassen sich Insektenstiche nicht verhindern. Risikopatienten müssen nach dem Stich allerdings schnell handeln. Oft fehlt die Zeit für einen Transport zum Arzt oder ins Krankenhaus. Das Schicksal der Betroffenen hängt damit von ihrer eigenen Initiative oder der Mithilfe von Begleitpersonen ab. Allergiker sollten daher gründlich darüber aufgeklärt werden, wann welche Form der Ersthilfe nötig ist. Entwickeln sich Beschwerden wie Dyspnoe, Heiserkeit, Herzkreislaufstörungen oder schwellen Zunge und Hals zu, rettet meist der Griff zur Adrenalin-Spritze.

In Deutschland ist derzeit nur ein automatischer Adrenalin-Injektor zugelassen. Mit Fastjekt® (Allergopharma) kann sich der Patient im Notfall selbst Adrenalin intramuskulär verabreichen.

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