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Studie
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PFAS bei vielen Medikamenten verzichtbar

Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen gelten als problematische »Ewigkeitschemikalien«. Forschende haben nun 111 pharmazeutische Wirkstoffe untersucht, die zu den PFAS zählen, und sehen für alle Möglichkeiten, auf Alternativen umzusteigen.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 04.06.2026  16:20 Uhr
Beschränkungsvorschlag für PFAS auf EU-Ebene

Beschränkungsvorschlag für PFAS auf EU-Ebene

Seit 2023 arbeitet die Europäische Union im Rahmen der REACH-Verordnung an einem umfassenden Beschränkungsvorschlag für PFAS, der sich auf rund 10.000 Einzelstoffe erstreckt und von mehreren Mitgliedstaaten eingebracht wurde. Ziel ist es, die Emissionen und den Einsatz dieser sehr langlebigen Chemikalien deutlich zu reduzieren und damit Umwelt- und Gesundheitsrisiken zu begrenzen.

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) verweist dabei insbesondere auf die hohe Persistenz von PFAS, die zu einer langfristigen Anreicherung in Umwelt und Mensch führt. Gleichzeitig wird auf EU-Ebene diskutiert, bestimmte besonders kritische Anwendungsbereiche, etwa in der Medizin- und Pharmaindustrie, unter Umständen von einer pauschalen Beschränkung auszunehmen, da dort bislang nur eingeschränkt Ersatzstoffe verfügbar sind und die Versorgungssicherheit berücksichtigt werden muss. 

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