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Astra-Zeneca-Impfstopp
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PEI sieht keine Hinweise auf Kausalzusammenhang

Trotz einiger Fälle von Gerinnungsstörungen nach der Impfung mit dem Covid-19-Impfstoff von Astra-Zeneca sieht das Paul-Ehrlich-Institut keinen Grund, an der Sicherheit des Präparats zu zweifeln. Auch in Deutschland sind vier Todesfälle aufgrund von thromboembolischen Ereignissen im zeitlichen Zusammenhang zur Impfung gemeldet worden.
AutorKontaktChristina Hohmann-Jeddi
Datum 12.03.2021  10:38 Uhr

Balance zwischen Aufmerksamkeit und Alarmismus

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärt heute in der Bundespressekonferenz in Berlin, dass die Berichte im Ministerium »sehr, sehr ernst« genommen würden. Er bedaure aber, dass einige europäische Länder mit dem Kenntnisstand heute beschlossen hätten, die Impfkampagnen auszusetzen. »Die meisten Länder haben das nicht.« Man müsse jetzt die richtige Balance finden zwischen einer erhöhten Aufmerksamkeit für gemeldete Ereignisse und Alarmismus. Die Sicherheit der Covid-19-Impfstoffe würden durch das PEI und die EMA streng überwacht und die Daten transparent gemacht. »Transparenz ist die Voraussetzung für die Akzeptanz von Impfstoffen, sie darf aber nicht zu etwas führen, das die Akzeptanz fälschlicherweise gefährdet.«

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