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Digitalisierung

Noventi rechnet erste E-Rezepte ab

Noventi hat nun erstmals in Deutschland auch E-Rezepte aus dem November 2019 komplett bearbeitet und abgerechnet. Das teilte das Unternehmen heute mit.
Julia Endris
12.12.2019
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Laut Noventi wurde dabei der komplette Prozess durchlaufen, der die Apotheken betrifft: von der Einreichung durch den Patienten über die Verarbeitung in der Warenwirtschaft und Übermittlung an das Abrechnungszentrum bis zur Auszahlung gemeinsam mit den Papierrezepten an die Apotheken.  Die Abrechnung der E-Rezepte sei zu 100 Prozent in die standardisierten Prozesse bei Noventi integriert worden.

Die gemeinsame Abrechnung von E-Rezept und Papierrezept habe für die Apotheken den Vorteil, dass sie schnell nachzuvollziehen und zu überprüfen sei. Herbert Wild, Chief Development Officer, sieht Apotheker-Kunden und Noventi mit dem integrativen Konzept gut gewappnet, damit das »E-Rezept für die Apotheke vor Ort zum echten Erfolgsrezept wird.«

Christoph Gulde, Inhaber der Solitude-Apotheke in Stuttgart, ist am GERDA-Projekt beteiligt und einer der ersten Apotheker bei denen das E-Rezept abgerechnet und ausbezahlt wurde. Er war neugierig, wo er das E-Rezept in seiner Abrechnung finden würde, nachdem es seine Apotheke »verlassen« hat. Für Gude seien die Abläufe mit dem E-Rezept einfach und fast selbsterklärend in die bestehenden Prozesse integriert worden. Als einen Vorteil des E-Rezepts nennt Gulde, dass »das Verpacken und Versenden wie bei den Papier-Rezepten entfällt.«

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