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Bewegung, Wärme, Medikamente
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Nackenschmerzen in den Griff bekommen

Eine falsche Bewegung gemacht oder nachts komisch gelegen – und es schmerzt im Nacken. Warum es jetzt keine gute Idee ist, den Kopf so wenig wie möglich zu bewegen und wie wir nackenfreundlich leben, arbeiten und schlafen.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 11.03.2026  15:30 Uhr

Was hilft bei akuten Nackenschmerzen?

Auch hier ist Bewegung der Schlüssel. Treten Nackenschmerzen auf, empfiehlt Kladny diese beiden einfachen Gymnastik-Übungen, die man nach Bedarf in seinen Alltag einbauen kann:

  • Schulterblätter zurücknehmen, nach hinten und unten ziehen. 10 Sekunden halten.
  • Den Kopf zur Seite drehen, 10 Sekunden dehnen. Nach 20 Sekunden Pause folgt die andere Seite.

Wichtig dabei: »Machen Sie niemals etwas ruckartig oder in den Schmerz hinein«, so Kladny.

Vor allem bei nicht spezifischen Nackenschmerzen kann auch Wärme sehr wohltuend sein. Wärme regt die Durchblutung an, wodurch sich die Muskeln entspannen. Das kann Schmerzen lindern. Neben Kirschkernkissen, Rotlicht, Wärmepflastern oder einem Schal sind auch Salben mit dem Wirkstoff Capsaicin eine Option. »Bei einer Entzündung allerdings hilft Wärme nicht. Das Gewebe ist hier ohnehin schon vermehrt durchblutet«, sagt Kötter.

Schmerzlindernde, rezeptfrei erhältliche Mittel wie Ibuprofen können den Reizzustand ebenfalls reduzieren. Hier sind die üblichen Grenzen der Selbstmedikation, Kontraindikationen und Wechselwirkungen zu beachten.

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