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Social Media für Apotheken
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Mit Positionierung und Strategie

Wir müssten da mal was mit Social Media machen – aber wie und was? Das sollte gut überlegt sein, bevor man einen Kanal eröffnet. Tipps von Apofluencerin Chantal Sebrantke gab es beim LAV-Forum in Hannover. Sie erklärte, warum zum Beispiel ausgerechnet Pinterest für Apotheken interessant sein kann.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 14.04.2026  10:30 Uhr

Es gibt zahlreiche Social-Media-Kanäle, aber Apothekenteams können nicht jeden bespielen. Gerade bei großen Plattformen wie Instagram und Facebook kann es schwierig sein, überhaupt sichtbar zu werden. »Denken Sie auch an die kleineren Netzwerke – dort gibt es weniger Konkurrenz«, so Marketing-Expertin Chantal Sebrantke im Rahmen eines Workshops beim LAV-Forum des Landesapothekerverbands Niedersachsen vergangenen Samstag in Hannover. Sie empfahl, auf eine Kombination aus großen und kleinen Plattformen zu setzen.

Bevor man sich für eine Plattform entscheidet, sollte man sich über die Positionierung der eigenen Apotheke, seinen Zielen auf Social Media und den passenden Zielgruppen klar werden. Um eine Strategie auszuarbeiten, seien mindestens zwei bis drei Tage Zeit nötig. »Wenn wir uns am Anfang nicht überlegen, wen und was wir erreichen wollen, erreichen wir gar nichts.«

Ist das Ziel, neue Zielgruppen zu erschließen oder eher die Kundenbindung zu stärken? Möglichst viele Follower zu gewinnen oder im lokalen Umfeld bekannter zu werden? Die Online-Bestellungen anzukurbeln oder auf die Vor-Ort-Beratung zu setzen?

Pinterest für Produktempfehlungen

Wer beispielsweise eher jüngere Menschen ansprechen will, sollte besser auf Snapchat und Tiktok aktiv werden als auf Instagram und Facebook. Gerade für die Apotheken vor Ort können aber auch lokale oder regionale Plattformen sinnvoll sein.

Groß – aber wenig bekannt bei Apotheken – sei Pinterest. Dort können sich Nutzer digitale Pinnwände mit Bildern, Videos oder Grafiken zu verschiedenen Themen zusammenstellen. Beliebt sind auf dem Kanal zwar vor allem Themen wie Kochen und Basteln, Mode und Einrichtung, aber eben auch Fitness und Gesundheit. Das Besondere ist, dass die »Pins« jahrelang relevant bleiben können und man Kaufimpulse generieren und auf den eigenen Onlineshop lenken kann. Auch Produktempfehlungen sind möglich.

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