| Daniela Hüttemann |
| 08.05.2026 18:00 Uhr |
Das nahm auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay auf. Er begann mit einer persönlichen Begegnung, die er aufgrund seiner kranken Tochter in einer Apotheke hatte. Er sei nicht nur kompetent, sondern auch sehr menschlich beraten worden. Er betonte, dass Apotheken auch soziale Anlaufstellen seien. Mit Blick auf das Kammerjubiläum sagte Onay, es sei richtig, dass die, die einen Beruf am besten kennen, ihn auch gestalten. Er betonte dabei die Integrität und Ethik des Apothekerberufs.
Zum Apothekensterben sagte er, die geschlossenen Apotheke seien nicht nur Zahlen, sondern auch soziale Orte und Beratungsgespräche, die fehlen. Bei den Apothekenprotesten im März hätten ihn die Würde, Disziplin und Entschlossenheit der Apotheken beeindruckt. »Sie dürfen erwarten, dass die Politik anerkennt, dass Sie wichtiger Teil der Daseinsvorsorge sind. Die Städte und Gemeinden brauchen Sie. Wir stehen an Ihrer Seite.«