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Apothekenkooperationen

Migasa und Alphanet fusionieren

Die Apothekenkooperationen Migasa und Alphanet fusionieren im August 2020 zu einer Kooperation, die den Namen des größeren Unternehmens Migasa trägt. Die Leistungsbausteine beider Gruppierungen bleiben erhalten.
Charlotte Kurz
08.07.2020  15:56 Uhr

Ab 1. August 2020 machen Alphanet und Migasa gemeinsame Sache. Das haben die beiden Apothekenkooperationen am heutigen Mittwoch bekanntgegeben. Alphanet vereint rund 40 Apotheken mit der einheitlichen Warenwirtschaftssoftware Prokas mit dem Ziel der gemeinsamen Optimierung des Backoffice in Apotheken. Die größere Gruppierung Migasa vertritt mehr als 200 Apotheken, ihr Schwerpunkt liegt auf gemeinsamen Liefervereinbarungen, aber auch auf Marketingaktivitäten mit dem Pharma-Großhandel oder eigene Leistungsbausteine und Marken wie beispielsweise die Botendienstplattform Apothekenheld. Beide Gruppierungen sehen sich als Vorreiter für patientenindividuelle Verblisterung von Medikamenten.

»Alle Apotheken, die ihre pharmazeutische Exzellenz weiter entwickeln wollen, sind herzlich eingeladen bei diesem Projekt mitzumachen. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg mit so vielen - auch jungen - engagierten KollegInnen, die ständig neue Ideen für die Zukunft der inhabergeführten Apotheken in Deutschland kreieren«, sagte Thomas Knoll, der alleiniger Geschäftsführer der Migasa Apothekenkooperation sein wird.

In acht Bundesländern vertreten

Die gemeinsame Fusion ab August wird den Namen Migasa tragen. Alle Leistungsbausteine der beiden bisher getrennten Kooperationen werden übernommen, Migasa wird ab August in acht deutschen Bundesländern mit Vor-Ort-Mitgliedsapotheken vertreten sein.

Der Fusion geht aber bereits gemeinsame Arbeit voraus. Seit mehr als zwei Jahren entwickelten Migasa und Alphanet zusammen eine innovative, selbstlernende Software zur Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) für Ärzte und Offizinen. »Hiermit werden wir neue Maßstäbe in der pharmazeutischen Betreuung durch die Apotheken setzen können – Hand in Hand mit den Hausärzten vor Ort«, erklärten Alexander Schmitz vom Alphanet und Sebastian Kockmann von der Migasa.

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