Bei der Entspannungsmusik konnten die Forschenden keine relevante Verringerung des Schmerzempfindens feststellen. Das Stück sei langsam, leise und wenig dynamisch, erklärten sie dazu. Die Patientinnen und Patienten könnten es kaum bewusst wahrgenommen oder schlicht ausgeblendet haben, ist ihre Vermutung.
Aus dem Ergebnis lasse sich nicht schließen, dass Entspannungsmusik immer wirkungslos ist. Generell ist die Aussagekraft der Untersuchung sehr begrenzt. Die Gruppen waren klein, die Zuteilung erfolgte nicht zufällig, sondern nach der zeitlichen Reihenfolge der angesetzten MRT-Termine. Außerdem verursachte die Venenpunktion nur einen kurzen, meist leichten Schmerz; die Ergebnisse lassen sich nicht auf längere oder schmerzhaftere Eingriffe übertragen.