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Impfen in der Apotheke
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KVNO-Ärztechef Bergmann empfiehlt Versandapotheken

Für die Ärzteschaft waren impfende Apotheker stets ein rotes Tuch. Auf die Ausweitung der Modellversuche zur Grippeimpfung in Offizinen reagieren manche Mediziner nun offenbar mit einer Kampfansage. Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) Frank Bergmann legt den Kollegen nahe, Praxisbedarf künftig über den Versand zu bestellen.
AutorKontaktEv Tebroke
Datum 06.10.2021  14:00 Uhr

Erhöhung der Impfquote

Während viele Ärztevertreter Stimmung gegen die Apotheker machen, betont ABDA-Präsidentin Overwiening die Sinnhaftigkeit eines breit angelegten Impfangebots für die Bevölkerung. Ärzte und Apotheker könnten gemeinsam dazu beitragen, dass mehr Menschen geimpft werden, sagte sie im Rahmen des DAT in Düsseldorf.  Die Apotheker verstehen ein Impfangebot in der Offizin als niedrigschwellige präventive Dienstleistung, die dazu beiträgt, die Impfquote zu erhöhen. Dass dem offenbar so ist, belegen erste wissenschaftliche Auswertungen der Modellprojekte im vergangenen Jahr. Die Ergebnisse untermauern damit die Zielsetzung der Politik: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte mit dem Masernschutzgesetz die Modellprojekte mit der Absicht ermöglicht, die Impfquote zu verbessern.

 

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