Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat im Frühjahr 2023 und im Sommer 2025 einen Mangel an antibiotikahaltigen Säften für Kinder festgestellt. / © Adobe Stock/Halfpoint
Laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gibt es keinen Versorgungsmangel mehr bei antibiotikahaltigen Säften für Kinder. Einen solchen Mangel hatte das BMG im Frühjahr 2023 sowie im Sommer 2025 für entsprechende Darreichungsformen mit den Wirkstoffen Erythromycin, Clindamycin, Cotrimoxazol und Cefuroxim festgestellt. Aufgrund dieser Feststellung waren befristet Abweichungen erlaubt, zum Beispiel der Import nicht deutsch gekennzeichneter Präparate, um die Versorgung sicherzustellen.
»Nach Einschätzung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte hat sich die Versorgungslage mit antibiotikahaltigen Säften für Kinder mit den Wirkstoffen Erythromycin, Clindamycin, Cotrimoxazol, Cefuroxim stabilisiert«, so das Ministerium in seiner Mitteilung.
Die Bekanntmachung ist mit dem 17. Februar 2026 datiert, wurde jedoch erst am 25. März im Bundesanzeiger veröffentlicht.