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Chikungunya
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Ixchiq-Impfung nur für Personen mit hohem Infektionsrisiko

Die Anwendung der Chikungunya-Vakzine Ixchiq soll auf Personen mit einem hohen Risiko für eine Infektion mit diesem Virus beschränkt werden. Das bekräftigt eine neue Sicherheitsbewertung.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 16.06.2026  15:05 Uhr

Keine Standard-Reiseimpfung

Chikungunya-Fieber ist eigentlich eine Tropenkrankheit. Das Virus ist insbesondere in Afrika, auf dem indischen Subkontinent und in Südostasien verbreitet, kommt mittlerweile aber auch in den Amerikas und vereinzelt in Europa vor. Typisch für Chikungunya sind plötzliches hohes Fieber und starke Gelenkschmerzen. Zu den weiteren Hauptsymptomen zählen Muskel- und Kopfschmerzen, Hautausschlag, Müdigkeit, Schwäche und Übelkeit.

Im Juni 2024 wurde der Lebendimpfstoff Ixchiq für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren in der EU zugelassen. Im Februar folgte die EU-Zulassung eines zweiten Chikungunya-Impfstoffs, Vimkunya, der als rekombinante Vakzine zu den Totimpfstoffen zählt. Er kann ebenfalls an Personen ab zwölf Jahren verimpft werden.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt aktuell eine Impfung gegen Chikungunya für Personen ab zwölf Jahren, die in ein Gebiet reisen, für das ein aktuelles Chikungunya-Ausbruchsgeschehen bekannt ist oder die einen längeren Aufenthalt (vier Wochen und mehr) oder wiederholte Kurzzeitaufenthalte in einem Endemiegebiet planen, wenn zusätzlich ein erhöhtes Risiko für eine Chronifizierung oder einen schweren Verlauf besteht. Darunter fallen beispielsweise Personen ab 60 Jahren oder solche mit schweren internistischen Grunderkrankungen. Auch bei beruflichen Tätigkeiten mit Chikungunya-Viren wird eine Impfung empfohlen.

Die STIKO-Empfehlung gilt für beide Impfstoffe, wobei Ixchiq als Lebendimpfstoff bei Personen mit Immundefizienz sowie in Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert ist.

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