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Impfkampagne
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Italiens Apotheker impfen gegen Corona – zumindest theoretisch

In Deutschland laufen aktuell die Planungen für die ersten Corona-Impfungen in den Arztpraxen. Auch in Italien wird die Impfkampagne derzeit auf den ambulanten Sektor erweitert. Nach einem Parlamentsbeschluss gehören rein theoretisch nun auch Apotheker zum impfenden Personal. Allerdings wird es in der Praxis wohl nicht so schnell zu Immunisierungen in den Apotheken kommen.
AutorKontaktBenjamin Rohrer
Datum 16.02.2021  12:30 Uhr

Lombardei: Apotheken-Impfungen für 40 bis 60-Jährige

Trotzdem haben nun in den Regionen Lombardei und Piemonte nun erstmals zwei Apothekerverbände Verträge mit den Krankenversicherungen und der Landesregierung über die Einbeziehung der Apotheker in die Impfkampagne abgeschlossen. Im bevölkerungsreichsten Bundesland, der Lombardei, sollen Menschen zwischen 40 und 60 Jahren mit der Astra-Zeneca-Vakzine immunisiert werden. Das Problem mit der ärztlichen Assistenz wurde aber auch in diesen beiden Regionen noch nicht gelöst. Dem Vernehmen nach wird derzeit über eine auf nationaler Ebene angebotene Fortbildung für Apotheker in Sachen Impfungen nachgedacht. Einen Theoriekurs der Kammer dazu hatten knapp 20.000 Apotheker des Landes im vergangenen Jahr sogar schon absolviert. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen konnte der Praxisteil jedoch bislang nicht angeboten werden.

Was den Fortschritt der Impfkampagne betrifft, ist Italien ähnlich entwickelt wie Deutschland. Auch in Italien sind knapp 5 von 100 Menschen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Bislang waren die Krankenhäuser und die dortigen Apotheken für die Aufbereitung und Verabreichung der Impfungen zuständig. Und es wurden hauptsächlich medizinisches Personal sowie Pflegeheimbewohner und Krankenhauspatienten immunisiert.

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