Das referierende 8. Semester mit dem Pharmschool-Koordinationsteam, bestehend aus Dr. Frauke Weber und Dr. Stefan Esch (vorne). / © privat
Der Tag startete mit Grußworten des Institutsdirektors und Mitbegründers des Projekts, Professor Dr. Klaus Langer, der einen Rückblick auf die Geschichte der Pharmschool gab. In diesem Zuge lobte er auch die positive Entwicklung der Symposien, die von Semester zu Semester stetig an Qualität zunahmen.
Auch Professor Dr. Georg Hempel als Vertreter der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) sowie die Studierenden selbst hießen die Anwesenden herzlich willkommen.
Insgesamt acht Gruppen, die je zu unterschiedlichen Erkrankungsfeldern geforscht hatten, präsentierten stolz ihre Ergebnisse in Form eines 15-minütigen Publikumsvortrags sowie eines wissenschaftlichen Posters, das im Foyer des Instituts ausgestellt wurde. Die Projekte, die dabei entstanden, zeichneten sich durch ihre große thematische Vielfalt aus.
So entwickelte die Gruppe »Auge« ein Schulungsvideo für pharmazeutisches Personal über die Anwendung von Ophthalmika, um sowohl die Beratungskompetenz als auch den allgemeinen Wissensstand zur Anwendung von Augenarzneimitteln zu stärken.
Die Gruppe »Haut und Weichteile« hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Behandlung von Lippenherpes zu optimieren. Sie entwickelte einen Lippenpflegestift mit Melissenextrakt zur Prophylaxe sowie ein 2-in-1- Hydrokolloidpflaster mit Aciclovir zur Akuttherapie.
Moderne Arzneiformen und neuartige technologische Formulierungen waren auch bei anderen Vorträgen vertreten: Die Gruppe »Mykosen« forschte zu Liposomen und der Verpackung von lipophilen Antimykotika zur lokalen Anwendung bei pulmonalen Mykosen. Die Teilnehmer der Gruppe »Urogenitaltrakt« präsentierten ihre Ergebnisse zu der Frage, ob ein Gleitgel mit Mannose die Übertragung von Infektionskrankheiten im Urogenitaltrakt reduzieren kann. Die Gruppe »Protozoen und mehrzellige Parasiten« beschäftigte sich mit Schwarzkümmelöl und der Frage, ob dieses antihelminthisch wirksam ist.
In den Pausen hatten alle Anwesenden die Möglichkeit, sich die Poster der Studierenden genauer anzusehen und mit den Gruppen ins Gespräch zu kommen. Außerdem waren viele Sponsoren aus der pharmazeutischen Branche vor Ort, die Einblicke in die Berufswelt verschiedener Unternehmen lieferten und als Ansprechpartner zur Verfügung standen.