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Die Qual der Wahl beim Sonnenschutz

14.07.2003
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Beratung in der Apotheke

Die Qual der Wahl beim Sonnenschutz

von Gerd Kindl, München

In den letzten Jahren wurden in der Entwicklung der Sonnenschutzmittel große Fortschritte gemacht. Die Vorteile neuer Anwendungsformen, neuer UV-Filter und einer besseren Charakterisierung der Schutzwirkung wollen die Hersteller auch werblich umsetzen. Die Produkte werden deshalb mit neuen Kennzahlen versehen und zielgruppenorientiert angeboten. Für den Verbraucher ist die Vielfalt eher verwirrend. Selbst Fachleute wie Dermatologen, Apotheker oder Kosmetikerinnen haben Schwierigkeiten, die neuen Schutzfaktoren und Kennzeichnungen zu interpretieren.

Für die Auswahl eines Sonnenschutzmittels sind im Prinzip drei Angaben ausreichend (1): Lichtschutzfaktor (LSF), Hinweis auf einen UVA-Schutz sowie Angabe über eine vorhandene Wasserfestigkeit. Der Lichtschutzfaktor ist das wichtigste Kennzeichen eines Sonnenschutzmittels und als große Zahl deutlich sichtbar auf jedem Produkt. Die Abkürzungen sind unterschiedlich: F = Faktor, LSF = Lichtschutzfaktor, SSF = Sonnenschutzfaktor, SPF = Sun Protecting Factor, IP = Indice Protection.

Der Lichtschutzfaktor ist ein Maß für die Stärke des Schutzeffektes vor den ultravioletten B-Strahlen der Sonne (295 bis 320 nm), die für die Entstehung eines Sonnenbrandes (Sonnenerythem) verantwortlich sind. Daher müsste man korrekterweise von einem Sonnenbrand- oder Erythemschutzfaktor sprechen. Die Bestimmung des Lichtschutzfaktors erfolgt direkt am Menschen (In-vivo-Testung). Dazu wird zunächst die ungeschützte Haut mit einer künstlichen Lichtquelle bestrahlt, die ein sonnenähnliches Spektrum aussendet. Man ermittelt die Zeit, beziehungsweise die UVB-Dosis, die zu einer Hautrötung führt (MED = Minimale Erythemdosis). Danach wird die mit einem Sonnenschutzmittel geschützte Haut in gleicher Weise behandelt. Der Lichtschutzfaktor ergibt sich aus der Beziehung:

LSF = Zeit bis zum Erythem mit Sonnenschutzmittel / Zeit bis zum Erythem ohne Sonnenschutzmittel

In der Praxis können zahlreiche Versuchsparameter das Ergebnis beeinflussen: Menge und Art der Produktauftragung, Qualität der Bestrahlungslampe, Abstufung der Bestrahlungszeiten, Probandenauswahl, Ablesung und Auswertung der Hautrötung, Berechnung des Faktors.

EU-weit gleiche LSF-Bestimmung

Um das Verfahren zu vereinheitlichen, hat eine Arbeitsgruppe des Dachverbands der europäischen Kosmetikindustrie (COLIPA) eine detaillierte Prüfvorschrift entwickelt. Diese wurde 1994 als offizielle Bestimmungsmethode veröffentlicht (Colipa Sun Protection Factor Test Method) und wird seitdem von allen nationalen Industrieverbänden der EU-Staaten europaweit angewendet. Inzwischen wurden verschiedene Versuchsparameter wie Produktapplikation, Ablesung, Bestrahlungsspektrum sowie die statistische Bewertung präzisiert (2). Bis Ende 2003 soll die verbesserte Prüfvorschrift der COLIPA mit einer Übergangszeit von zwei Jahren umgesetzt werden.

Auch für die Angabe des Lichtschutzfaktors auf der Verpackung werden Empfehlungen ausgesprochen: Der Faktor soll auf einem Mittelwert basieren, der auf ganze Zahlen abgerundet wird. Zwischenwerte wie 17 oder 23 soll es nicht mehr geben. Es sind also nur noch bestimmte, vorgeschriebene Lichtschutzfaktoren möglich, die fünf Produktklassen zugeordnet werden: niedrig: LSF 2, 4, 6; mittel: LSF 8, 10, 12; hoch: LSF 15, 20, 25; sehr hoch: LSF 30, 40, 50; ultra: LSF 50 plus. Auf die Bezeichnung »Sunblocker« soll in Zukunft verzichtet werden, da die Aussage als absoluter Schutz vor den Sonnenstrahlen missverstanden werden kann (3).

Extrem hohe LSF sind umstritten

Die Angabe 50+ wird für alle Sonnenschutzmittel gelten, bei denen Faktoren über 50 gemessen wurden. Damit wird das zweifelhafte Rennen nach immer höheren Lichtschutzfaktoren begrenzt, da mittlerweile Sonnenschutzmittel mit Faktoren bis 100 oder mehr auf dem Markt sind. Solche hohen Faktoren waren in der Fachwelt aus folgenden Gründen nicht unumstritten:

  • Bei einem LSF von 20 werden bereits etwa 95 Prozent aller UVB-Strahlen absorbiert. Ein Faktor von 50 bringt mit 98 Prozent Absorption nicht wesentlich mehr Schutzleistung.
  • Lichtschutzfaktoren über 30 sind nur begrenzt reproduzierbar (4).
  • Die Bestimmung am Menschen stößt bei Faktoren über 30 an ihre Grenzen (5). Die Bestrahlungszeiten werden extrem lang und stellen ein zunehmendes Risiko für die Probanden dar, außerdem sind die Versuchsbedingungen schwer einzuhalten.
  • Extrem hohe LSF wiegen den Verbraucher in falscher Sicherheit und können zu unvernünftig langen Sonnenbädern verführen.
  • Bei Sonnenschutzmitteln mit geringem UVA-Schutz wird die Haut bei langen Besonnungszeiten mit UVA-Strahlen überlastet, wodurch die Anlagen für chronische Lichtschäden (Hautalterung, Hautkrebs) gesetzt werden.

LSF 30 reicht bei gesunder Haut

Für den Sonnenschutz bei gesunder Haut sind Produkte mit LSF bis 30 ausreichend. Damit können sich selbst hochempfindliche Personen an jedem Ort der Erde ausreichend schützen, vorausgesetzt das Sonnenschutzmittel wird richtig angewendet und die Bestrahlungszeit nicht übertrieben.

Medizinischer Lichtschutz ist dagegen anders zu bewerten. Für Sonnenschutzmittel mit extrem hohen Faktoren über 50 bestehen wenige, aber wichtige Indikationen: Photodermatosen, Mallorca-Akne, Lichtdermatosen mit bekannten Photosensibilisatoren, Schutz neu gebildeter Narbenflächen, Pigmentstörungen wie Hyperpigmentierungen (Chloasmen) und Vitiligo (Weißfleckenkrankheit).

Kriterien der LSF-Auswahl

Die Wahl des Lichtschutzfaktors richtet sich nach zwei Kriterien: individuelle Empfindlichkeit und UVB-Intensität am Ort der Bestrahlung. In der Reaktion der Haut auf Sonnenbestrahlung gibt es große individuelle Unterschiede. Eigenschutzzeit ist die Zeit, nach der es auf der ungeschützten Haut zu einer Rötung kommt; sie beruht auf der Fähigkeit der Haut, ihre Schutzmechanismen wie Hornschichtverdickung und Bräunung der Sonneneinwirkung anzupassen. Entsprechend dieser genetischen Disposition werden die Menschen in vier Pigmentierungstypen eingeteilt.

Um den Verbraucher einem bestimmten Pigmentierungstyp zuordnen zu können, muss man den aktuellen Hautzustand beurteilen:

  • Hautfarbe blass, hell, rötlich oder vorgebräunt?
  • Besondere Merkmale wie Sommersprossen, größere Pigmentflecken, leichte Rötungen oder Äderchen?
  • Wirkt die Haut durchscheinend, dünn oder widerstandsfähig ?

Auch die Farbe der Haare (dunkel, blond, rötlich) oder der Augen ist für die Einstufung nützlich. Wichtig ist weiterhin, beim Kunden die Reaktionen der Haut auf die Sonne zu erfragen. Besteht eine Neigung zum Sonnenbrand oder kann die Person nach eigener Erfahrung länger in der Sonne bleiben? Wie rasch und wie heftig läuft die Hautrötung ab? Tritt eine Hautbräunung rasch ein, und wie intensiv ist sie? Bleibt die Bräunung erhalten oder verblasst sie bald wieder?

 

Tabelle: Pigmentierungstypen der Menschen in Europa; Eigenschutzzeit im Sommer in Deutschland

Pigmentierungstyp  Beschreibung (Verteilung)BezeichnungReaktion auf Sonne: SonnenbrandReaktion auf Sonne: Bräunung Eigenschutzzeit in der Sonne (min) I Haut: auffallend hell, blass
Sommersprossen: stark  
Haare: rötlich
Augen: grün, blau, selten braun
Brustwarzen: sehr hell Keltischer Typ
(2 Prozent) Immer schwer, schmerzhaft Keine Bräunung; nach 1 bis 2 Tagen weiß, Haut schält sich 5 bis 10 II   

  Haut: etwas dunkler als I, Sommersprossen: selten , Haare: blond bis braun (12 Prozent), Augen: blau, grün, grau, Brustwarzen: hell Germanischer Typ/ Hellhäutiger Europäer Meistens schwer, schmerzhaft Kaum, Haut schält sich 10 bis 20 III    

  Haut: hell bis hellbraun, Sommersprossen: keine, Haare: dunkelblond, braun (78 Prozent), Brustwarzen: dunkler Dunkelhäutiger Europäer Seltener, mäßig Gut Gut 20 bis 30 IV   

  Haut: braun, oliv, Sommersprossen: keine (8 Prozent), Haare: dunkelbraun, schwarz, Augen: dunkel, Brustwarzen: (sehr) dunkel Mediterraner Typ Kaum Schnell und tief 40 bis 45

 

Die UVB-Intensität am Ort der Bestrahlung ist von folgenden Faktoren abhängig: Sonnenstand (bestimmt von geografischer Lage, Tages- und Jahreszeit), Höhenlage (Meereshöhe, Gebirge), Ozongehalt der Atmosphäre sowie Streustrahlung oder Reflexion (heller Sand, Schnee, helle Flächen, Nebel).

Diese Umweltfaktoren haben zur Folge, dass die gleiche Person an verschiedenen Orten der Erde je nach Jahreszeit mit erheblich wechselnden Erythemschwellenzeiten rechnen muss. Die in der Tabelle für Deutschland im Sommer um die Mittagszeit aufgeführten Eigenschutzzeiten reduzieren sich zum Beispiel für Kenia um fast die Hälfte (6).

 

Grundsätzliche Leitlinien für das Sonnen

  • Sonnenschutzmittel sind kein Freibrief für lange Sonnenbäder.
  • Nicht mehr als fünfzig intensive Sonnenbäder pro Jahr.
  • Sonnenbrand ist stets zu vermeiden.
  • Vernünftiger Umgang mit der Sonne ist der beste Schutz.

 

UV-Index hilft bei Risikoeinstufung

Da kaum jemand für seinen Urlaubsort seine Eigenschutzzeit exakt kennt, ist der UV-Index (UVI) eine gute Hilfe zur Abschätzung des UV-Risikos. Seit Frühjahr 1993 hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ein UV-Messnetz aufgebaut, das kontinuierlich und in spektraler Auflösung die UV-Strahlung in Erdnähe misst. Der UV-Index soll den komplizierten Zusammenhang zwischen Erythemwirksamkeit und gemessener UV-Intensität in für den Verbraucher verständliche Zahlen umsetzen; angegeben wird der UVI als dimensionslose, ganze Zahl. Diese entspricht dem Vierzigfachen vom täglichen (gemittelten) Spitzenwert der sonnenbrandwirksamen Bestrahlungsstärke am Erdboden (7). Der UVI ist international einheitlich festgelegt . Damit ist die Angabe in Deutschland genauso zu bewerten wie in Asien oder Afrika.

Weltweit liegt der UVI zwischen 1 und 12, wobei in Deutschland die höchsten Werte 8, in den Tropen 12 betragen können. Je höher der UVI, umso höher ist das Sonnenbrandrisiko. Wenn der UVI den Wert 5 erreicht, sind Schutzmaßnahmen erforderlich. In der Mittagszeit kann dabei die Schwellendosis für den Sonnenbrand beim Pigmentierungstyp II innerhalb von 30 Minuten erreicht sein, bei einem UVI von 7 schon innerhalb von 20 Minuten.

Der UVI ist eine nützliche Hilfe für die Wahl des Lichtschutzfaktors. Als Leitlinie kann dabei gelten: Pigmentierungstyp I benötigt als LSF den vierfachen Wert des UVI, Typ II den dreifachen und Typ III den zweifachen Wert. Ein Beispiel: Eine Person mit Pigmentierungstyp II fährt im Urlaub nach Kenia. Dort wird um diese Zeit ein UVI von 10 angegeben. Demnach wäre ein LSF von 30 zu empfehlen.

Der UVI kann über das BfS im Internet erfragt werden, wird aber auch über den Deutschen Wetterdienst in Radio, Fernsehen (Teletext) und Tageszeitungen bekannt gegeben.

Probleme bei der Umsetzung

Der LSF ist nicht nur ein Maß für die Stärke des Erythemschutzes, er gibt auch einen Anhaltspunkt für den erlaubten Aufenthalt in der Sonne. Entsprechend der Definition könnte man bei Verwendung eines Sonnenschutzmittels mit LSF 10 zehnmal so lange in der Sonne bleiben wie ohne Schutz. Vorraussetzung ist allerdings, dass das Sonnenschutzmittel in der gleichen Schichtdicke wie bei der Bestimmung im Labor aufgetragen wird.

Diese beträgt nach der COLIPA-Methode 2 mg pro cm2. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass der Verbraucher in der Regel zu wenig Sonnenschutzmittel aufträgt (8, 9). Die Schutzwirkung verringert sich dadurch um 30 bis 50 Prozent. Um diesen Anwendungsfehler auszugleichen, wird empfohlen, das Mittel nach circa einer halben Stunde neu aufzutragen (10). Der Industrieverband Körperpflege und Waschmittel (IKW) schlägt folgenden Hinweis für Verbraucher vor (11): Der angegebene Lichtschutzfaktor bei Sonnenschutzmitteln und damit die Dauer des Sonnenaufenthaltes pro Tag kann durch mehrfache Anwendung nicht verändert werden.

Entscheidend für die Wirkung eines Sonnenschutzmittels ist also nicht nur die richtige Auswahl, sondern auch die richtige Anwendung. Für das Auftragen des Produktes gilt die Leitlinie: rechtzeitig, ausreichend, gleichmäßig, wiederholt.

Eine exakte Berechnung der erlaubten Besonnungszeit nach der Formel Eigenschutzzeit x LSF ist mit zahlreichen Unwägbarkeiten belastet:

  • Die Eigenschutzzeit am Ort der Bestrahlung ist nicht genau bekannt.
  • Der Lichtschutzfaktor stellt einen gerundeten Mittelwert dar, der nicht jedem Pigmentierungstyp entspricht.
  • Die Gültigkeit wird von der richtigen Auftragsmenge bestimmt.

Der Lichtschutzfaktor sollte deshalb als Maß für die Stärke des UV-Schutzes, den ein Sonnenschutzprodukt leisten kann, betrachtet werden; nicht als Wert, um den man die Besonnung bis zu einem bestimmten Zeitpunkt verlängern kann. Dies wiegt den Verbraucher in einer falschen Sicherheit. Die Vermeidung eines Sonnenbrandes muss nicht gleichbedeutend sein mit der Verhinderung chronischer Lichtschäden wie Hautalterung und Hautkrebs. UV-bedingte Schäden der DNS in den Zellkernen akkumulieren nach mehrmaliger Bestrahlung auch unterhalb der Erythemschwelle, da die Reparatur der Schäden nur langsam erfolgt (6).

Risiko durch UVA lange unterschätzt

Ein wirksamer Schutz vor den UVA-Strahlen war lange Zeit nicht gefragt. Die Sonnenschutzmittel der ersten Generation enthielten primär UVB-Filter, um vor Sonnenbrand zu schützen und eine rasche Bräunung der Haut zu ermöglichen. Überdies hielt man Strahlen aus dem UV-Bereich von 320 bis 400 nm für weitgehend harmlos.

Neue Forschungsergebnisse haben jedoch gezeigt, dass die UVA-Strahlen für eine Reihe von Hautschäden verantwortlich sind (12, 13): Hautalterung (Photoageing durch Schädigung der Kollagenstruktur), Induktion bestimmter Hautkrebsformen (Photocarcinogenese durch Schädigung der DNS in Zellkernen und Mitochondrien), Bildung von Radikalen und reaktiven Sauerstoffspezies, Immunsuppression, Auslösung krankhafter Reaktionen der Haut (polymorphe Lichtdermatosen, Mallorca-Akne) sowie Photoaugmentation.

Viele Jahre mussten die Hersteller mit einem einzigen UVA-Filter auskommen, dem Butyl-Methoxydibenzoylmethan; dieses deckte den gesamten UVA-Bereich (320 bis circa 400 nm) zuverlässig ab, war allerdings unter UV-Einwirkung nicht immer stabil. Vielfach wurden deshalb UVB-Filter mit den photostabileren Benzophenonderivaten kombiniert, die neben dem UVB-Bereich noch den nahen, kurzwelligen UVA-Bereich bis etwa 340 nm abdeckten. 1992 kam als patent geschützter UVA-Filter Mexoryl SX auf den Markt. Seit 1997 wurden zahlreiche neue Substanzen für den UVA-Bereich zugelassen, womit hoch wirksame und auch photostabile UVA-Filter zur Verfügung stehen (Näheres siehe 14, 15).

Mikropigmente für Kinder

Zu den Neuentwicklungen der letzten Jahre gehören Substanzen, die man als Breitbandfilter bezeichnet, weil sie sowohl im UVB- als auch im UVA-Bereich absorbieren. Eine Sonderstellung nimmt Tinosorb M ein. Es ist ein organisches Pigment, das sowohl die Eigenschaften eines chemischen Filters als auch die eines Mikropigmentes aufweist (14).

Als Breitbandfilter kann man auch Mikropigmente wie Zinkoxid oder Titandioxid (primäre Teilchengröße circa 50 nm) einstufen, die allgemein unter dem Begriff »physikalischer Lichtschutz« zusammengefasst werden. Durch Reflexion, Streuung und auch Absorption schützen sie vor UVA-, UVB- sowie UVC-Strahlen, die allerdings beim Sonnenbaden keine Rolle spielen.

Manche Sonnenschutzmittel enthalten nur ultrafeines Titandioxid oder Zinkoxid. Dabei sind durch eine verbesserte Galenik sogar Produkte mit Lichtschutzfaktoren um 50 möglich, ohne störende Weißeleffekte auf der Haut entstehen zu lassen. Entsprechende Präparate sind durch Hinweise wie »Chemical free«, »Ohne chemische Filter« oder »Reines Mikropigment« gekennzeichnet. Sie sind besonders für allergiegefährdete Personen und für Kinder (keine Resorption in tiefere Hautschichten) zu empfehlen.

UVA-Faktor nicht einheitlich definiert

Zur Bestimmung der Schutzleistung im UVA-Bereich werden verschiedene Verfahren praktiziert, es existiert jedoch noch keine offizielle, allgemein gültige Methode, die von allen Herstellern angewendet wird. Ebenso gibt es noch keine Vorschrift, wann ein UVA-Schutz ausgelobt werden darf. Die pauschale Angabe »Mit UVA-Schutz« sagt nichts darüber aus, in welchem Ausmaß das Produkt vor UVA-Strahlen schützt. Der UVA-Faktor gibt zwar einen ungefähren Anhaltspunkt, hilft aber nicht viel, weil zu seiner Bestimmung unterschiedliche, nicht vergleichbare Methoden angewendet werden.

In-vivo-Methoden: Die Ermittlung des UVA-Faktors erfolgt hier nach dem Prinzip der Lichtschutzfaktorbestimmung. Gemessen wird allerdings nicht eine Hautrötung, sondern die Bräunung der Haut, die nach der Bestrahlung mit künstlichen UVA-Strahlen eintritt. Bei dieser Pigmentierungsmethode können zahlreiche Parameter das Ergebnis beeinflussen. So ist beispielsweise die Neigung zur Bräunung individuell verschieden, der Farbton variiert stark oder ist nicht scharf begrenzt.

Hauptgrund für abweichende UVA-Faktoren ist jedoch der unterschiedliche Ablesezeitpunkt für die Bräunung. Es wird differenziert in :

  • Sofortbräune (Immediate Pigment Darkening = IPD), Ablesung des Brauntons nach 15 Minuten. Kritisiert wird, dass die Bräunung zu diesem Zeitpunkt noch instabil und damit die Endpunktablesung unrealistisch sei.
  • Dauerhafte Bräune (Persistent Pigment Darkening = PPD), Ablesung des Brauntons nach zwei Stunden. In dieser Phase wird die Bräunung als stabil betrachtet.

Unterschiede zwischen IPD und PPD

Die nach den beiden In-vivo-Methoden erhaltenen Faktoren weichen stark voneinander ab; die IPD-Werte sind zum Teil viermal so hoch wie die PPD-Werte. Viele Hersteller favorisieren die PPD-Methode, in Japan ist sie Industriestandard. Ein UVA-Faktor kann nur als Richtgröße für einen vorhandenen UVA-Schutz dienen, wobei man davon ausgehen kann, dass ein Faktor > 10 bei der PPD-Methode eine UVA-Absorption von circa 90 Prozent bedeutet. Eine zusätzliche Zahlenangabe neben dem Lichtschutzfaktor ist für den Verbraucher eher verwirrend. Auch die gleichzeitige Angabe von zwei Faktoren nach dem Schema: UVA: IPD = 50/PPD = 10 dürfte wenig hilfreich sein. Verständlicher ist eine Prozentangabe, zum Beispiel UVA-Schutz 95 Prozent.

Lichtschutzfaktor und UVA-Faktor haben nichts miteinander zu tun. Selbst wenn sich bei der Bestimmung der beiden Faktoren zufällig der gleiche Wert ergibt, kann man nicht davon ausgehen, dass das Produkt im UVB- und UVA-Bereich den gleichen Schutz bietet. Auch der Versuch, den UVA-Faktor als »Intensitätsfaktor« (UVA 10 = zehnmal weniger UVA-Energie) und den Lichtschutzfaktor als »Zeitfaktor« (F 10 = zehnmal länger in der Sonne) zu interpretieren, ist für den Konsumenten wenig nachvollziehbar.

Australischer Standard für UVA

Wegen der noch fehlenden allgemein gültigen Prüfvorschrift bestimmen viele Hersteller den UVA-Schutz nach verschiedenen In-vitro-Methoden (15). Am häufigsten wird derzeit der »Australische Standard« (1997) angewendet. Dieser ist weltweit die einzige rechtlich verbindliche Methode zur Bestimmung des UVA-Schutzes. Ein UVA-Schutz darf dann ausgelobt werden, wenn eine klar gelöste Emulsion eines Sonnenschutzmittels in einer Quarzküvette maximal 10 Prozent der UVA-Strahlen aus dem Bereich von 320 bis 360 nm durchlässt (Transmissionsmessung ).

Ein Faktor wird dabei nicht angegeben. Auf den Produkten findet man Hinweise wie »UVA-Schutz nach Australischem Standard« oder »Stop 90 % UVA«. Mit dem Australischen Standard wird allerdings der langwellige UVA-Bereich bis 400 nm nicht erfasst, und es wird keine Aussage über das Verhältnis von UVA- zu UVB-Schutz gemacht. Vielfach bevorzugt werden deshalb die Breitspektrumbewertung nach der »kritischen Wellenlänge« und die »UVA-Ratio« (17), auf der in England das Boots Star Rating System basiert (Schwacher UVA-Schutz: ein Stern, starker Schutz: vier Sterne).

Die Fachgruppe »Sonnenschutz« der Deutschen Gesellschaft für Kosmetikchemiker (DGK) arbeitet an einer Standardisierung der In-vitro-Prüfparameter, die zu reproduzierbaren Ergebnissen und zu einer guten Korrelation zu den In-vivo-Werten führen soll. Über einen UVA-Index könnte die Relation des UVA-Schutzes zum Lichtschutzfaktor angegeben werden (18).

Das Problem mit der Wasserfestigkeit

Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Auswahl eines Sonnenschutzproduktes ist das Verhalten gegenüber Wasser. Personen, die unter Sonneneinwirkung Sport treiben, oder Wassersportler (Segeln, Surfen, Wasserski) benötigen ein gut haftendes, durch Schweiß und Wasser schwer abspülbares Sonnenschutzprodukt. Schnorchler sind besonders gefährdet. Bis zu einem Meter unter der Wasseroberfläche beträgt die UVB-Intensität noch 70 Prozent. Wichtig ist ein gegen Wassereinwirkung beständiger Sonnenschutz besonders bei Kindern, die oft stundenlang im oder am Wasser spielen.

Wasserabweisende beziehungsweise wasserfeste Produkte werden durch folgende Maßnahmen erzielt:

  • spezielle Anwendungsformen: Öle, W/O-Emulsionen (Cremes, Lotionen), Liposomen, Lipogele, lipophile Pasten;
  • hydrophobe Hilfstoffe: Silikonölderivate, alkyliertes Polyvinylpyrrolidon, Filmbildner aus Acrylsäure-Copolymerisaten, Biopolymere wie Chitosan-Glykolate;
  • gut in der Hornschicht haftende UV-Filter.

Geprüft wird die Wasserfestigkeit eines Produktes nach dem Prinzip der Lichtschutzfaktorbestimmung. In der Regel wird das auf der Haut befindliche Sonnenschutzmittel zusätzlich einer Wassereinwirkung von zweimal 20 Minuten ausgesetzt, dann erst wird mit UVB-Licht bestrahlt. Die Einstufung der Wasserfestigkeit richtet sich nach der prozentualen Abweichung des Lichtschutzfaktors vom ursprünglichen Wert nach diesem Wasserkontakt.

Strittig sind allerdings die Versuchsbedingungen, die möglichst der Praxis des Sonnenbadens nahe kommen sollen. Es gibt zahlreiche Einflussgrößen (19): Wasserart (Leitungs-, Salz- oder Chlorwasser); Art der Einwirkung (Schwallbrause, Whirlpool, Sitzbad); Menge, Geschwindigkeit und Dauer der Einwirkung; Temperatur des Wassers; Testareal (Rücken, Arm); Verhalten der Probanden (Ruhe, Schwimmen); Messungen an getrockneter oder noch nasser Haut, Einstufung nach der Wasserresistenz.

Derzeit gibt es weder national noch international ein allgemein anerkanntes Prüfverfahren. Auch die Einstufung des Produktes wird unterschiedlich vorgenommen. Die COLIPA schlägt folgende Bewertung vor: Beträgt der Lichtschutzfaktor nach dem Wasserkontakt noch mehr als 50 Prozent, wird das Produkt als wasserresistent eingestuft, bei mehr als 80 Prozent als sehr wasserresistent. Zur Charakterisierung der Produkte findet man Bezeichnungen wie wasserfest, wasserbeständig, seewasserfest, schweiß- oder abriebfest.

Obwohl ein direkter Vergleich der Produkte damit nicht möglich ist, kann man davon ausgehen, dass alle als wasserfest deklarierten Produkte dem speziellen Anwenderkreis von Sportlern oder Kindern einen ausreichenden Schutz gewähren. Eine hundertprozentige Wasserfestigkeit kann es jedoch nicht geben. Die Sonnenschutzwirkung des Produktes wird durch Abrieb (Handtuch, Sand), starkes Ausschwitzen, ungleichmäßige Verteilung und zu geringe Auftragung vermindert. Auch als wasserfest deklarierte Produkte müssen nach jedem Bad neu aufgetragen werden.

Auswahl bei UV-Empfindlichkeit

Spezialprodukte für allergiegefährdete, empfindliche Haut sind gekennzeichnet mit Hinweisen wie »sensitiv«, »hypoallergen« oder »antiallerg«. Man kann davon ausgehen, dass bei diesen Präparaten auf potenziell allergene UV-Filter und Konservierungsstoffe, Duftstoffe, irritative Emulgatoren oder oxidativ leicht zersetzbare Lipide verzichtet wird. Generell zeichnen sich derartige Sonnenschutzmittel durch einen hohen UVA-Schutz aus und enthalten leistungsstarke Radikalfänger.

Für den Laien gilt jede ungewöhnliche Reaktion der Haut auf Sonnenbestrahlung als Sonnenallergie. Um Ratschläge für die Prophylaxe und die Behandlung erteilen zu können, muss zunächst die Ursache geklärt werden. Folgende Nachfragen sind dafür hilfreich:

  • Wann treten die Hauterscheinungen auf: schon in Deutschland oder erst im Urlaubsland?
  • An welchen Körperstellen lokalisieren sich die Veränderungen? Sind sie auf bestrahlte Bereiche begrenzt oder streuen sie?
  • Wie äußern sich die Hautreaktionen: Rötungen, akneartige Knötchen, Pusteln, Entzündungen, starker Juckreiz?
  • Treten die Erscheinungen nach dem Gebrauch bestimmter Sonnenschutzmittel auf?
  • Werden Medikamente eingenommen?
  • Liegen spezielle, vom Arzt diagnostizierte Hauterkrankungen vor?
  • Besteht eine Neigung zu allergischen Hautreaktionen?
  • Welchen Beruf haben die Betroffenen?

Ursachen für eine übermäßige Empfindlichkeit auf Sonnenbestrahlung können sein: mangelnde Ausbildung des eigenen, natürlichen Lichtschutzes, polymorphe Lichtdermatose, Mallorca-Akne, Unverträglichkeit auf Sonnenschutzmittel (Filter, Hilfstoffe), falsche Präparateauswahl sowie photodynamische Reaktion auf Medikamente.

Nach Zuordnung zu einer möglichen Ursache ist zu entscheiden, ob mit der Auswahl eines bestimmten Sonnenschutzmittels geholfen werden kann oder ob ein Dermatologe zu Rate gezogen werden sollte.

PLD häufigste Photodermatose

Die polymorphe Lichtdermatose (PLD) betrifft mehr als 90 Prozent aller Patienten mit lichtinduzierten Hautveränderungen. Es handelt sich um eine verzögerte Lichtreaktion, die sich in Papeln, Plaques und Papulovesikeln im Brustbereich, den Armen, Handrücken, Beinen und Gesicht äußert. Leitsymptom ist ein starker Juckreiz. Besonders betroffen sind hellhäutige Menschen der nördlichen Hemisphäre.

Als Auslöser werden verschiedene Ursachen diskutiert: exogene und endogene Photosensibilisatoren, eine verzögerte, zellvermittelte Immunreaktion, Bildung des Adhäsionsmoleküls ICAM-1, Induzierung von Singulettsauerstoff (20).

 

Maßnahmen zur Prophylaxe der polymorphen Lichtdermatose
  1. Richtiges Sonnenverhalten: Aufenthalt im Schatten, Mittagszeit meiden
  2. Kleidung
  3. Sonnengewöhnung durch steigende Dosen künstlicher Bestrahlung (Lichttreppe), Arztbesuch
  4. Einnahme von Antihistaminika wie Loratidin, Cetirizin, Versuch mit Calcium
  5. Einnahme von Betacarotin rechtzeitig, hoch dosiert
  6. Auftragen von Sonnenschutzmitteln:
  • Hoher UVB-Faktor
  • Wirksamer UVA-Schutz  (> 90 Prozent)
  • Grundlage fett- und emulgatorfrei
  • Vor der Sonnenbestrahlung: Absättigung der Haut mit Radikalfängern (Cremes mit Vitamin E oder a-Glucosylrutin)

 

Verantwortlich sind bei 75 Prozent der Betroffenen die UVA-Strahlen, etwa 10 Prozent reagieren allein auf UVB und 15 Prozent sind empfindlich gegenüber beiden Strahlenbereichen. Es müssen deshalb Sonnenschutzmittel ausgewählt werden, die vor allem im UVA-Bereich einen sicheren Schutz bieten. Weitere Maßnahmen zur Prophylaxe sind im Kasten aufgeführt.

 

Tipps bei Mallorca-Akne
  • Sonnenschutzmittel mit hohem UVA-Schutz. Eingesetzt werden meist Filterkombinationen (UVB- plus UVA-Filter oder Breitbandfilter und Mikropigmente).
  • Sonnenschutzmittel mit einem hohen Gehalt an Radikalfängern wie Vitamin E, alpha-Glucosylrutin, Superoxiddismutase, Furalglucitol.

 

Mallorca-Akne meist im Urlaub

Mallorca-Akne ist die Kombination einer toxischen Akne mit einer Lichterkrankung. Die follikulär-papulösen und stark juckenden Hautreaktionen treten überwiegend bei Frauen mittleren Alters auf und sind vor allem im Dekolletee, selten im Gesicht lokalisiert. Typisch ist, dass die Beschwerden nach einer ungewohnt hohen Sonneneinwirkung im Urlaubsland auftreten, dagegen fast nie in Deutschland.

Die Hautreaktionen werden durch Peroxide hervorgerufen, die zu einer Follikelreizung führen. Die Peroxide entstehen durch die Wechselwirkung von UVA-Strahlen mit Lipiden und speziellen Emulgatoren, oder sie sind bereits in den Körperpflegemitteln enthalten (21).

Ausgehend von diesen Ursachen sind bei Mallorca-Akne Sonnenschutzmittel ohne Fette, ohne Öle und ohne klassische Emulgatoren (Tenside mit ungesättigten Fettsäureresten) geeignet. In Frage kommen wässrige Hydrogele, wässrig alkoholische Lösungen oder Hydrodispersionsgele, auch als Hydrolipidgele bezeichnet.

Wichtig ist, dass vor und nach der Besonnung keine Körperpflegemittel auf Emulsionsbasis verwendet werden. Als Ersatz bieten die Hersteller Après-Sun-Gele mit pflegenden Eigenschaften an. Erfolg versprechend scheint auch, die Haut einige Tage vor der Besonnung mit Cremes zu behandeln, die potente Radikalfänger enthalten (22, 23).

 

Kommentar - Schutzfaktoren : Ja oder Nein ? Eine Einteilung der Lichtschutzfaktoren in Schutzgruppen ist sicher vernünftig. Überlegungen, den LSF ganz abzuschaffen, sind allerdings absolut praxisfremd. Mit dem alleinigen Hinweis »Mittlerer Schutz« oder »Sehr hoher Schutz« kann der Verbraucher wenig anfangen. Der LSF ist ihm inzwischen vertraut, und er weiß, dass ein hoher Faktor einen hohen Schutz bedeutet. Der LSF ermöglicht es ihm, die Produkte besser in ihrer Schutzwirkung zu vergleichen, gibt ihm einen ungefähren Anhaltspunkt für den Aufenthalt in der Sonne und erleichtert dem Apotheker die Auswahl und Beratung. Ein plötzlicher Verzicht auf den LSF dürfte dem Verbraucher nur schwer zu vermitteln sein.

Auch die Hersteller sind sicher nicht erfreut, wenn ihnen ein so werbeträchtiges Charakteristikum aus der Hand genommen wird. Immerhin sind Sonnenschutzprodukte die einzigen kosmetischen Mittel, deren Wirkung durch eine standardisierte Methode bestimmbar und durch einen Zahlenwert darstellbar ist. Der Lichtschutzfaktor ist das wichtigste Kriterium für die Auswahl eines Sonnenschutzmittels und soll es auch bleiben. Anders zu beurteilen sind die Verhältnisse beim UVA-Schutz. Hier gibt es im Gegensatz zur Bestimmung des Lichtschutzfaktors noch kein allgemein gültiges Verfahren. Die Entscheidung ist schwierig, weil neben dem Streit, welche UVA-Wirkungen als biologischer Endpunkt für eine Bestimmungsmethode relevant sind und der Frage, wie hoch der UVA-Schutz überhaupt sein soll, auch Marketinggesichtspunkte eine Rolle spielen.

Grundsätzlich reicht die pauschale Angabe »Mit UVA-Schutz« aus, wenn das Produkt eine bestimmte Absorptionsleistung im UVA-Bereich erfüllt, zum Beispiel mehr als 90 Prozent der Strahlung abfängt. Eine zusätzliche Kennzahl verwirrt nur und sagt nichts über die effektive Höhe des UVA-Schutzes aus. Letztlich gibt ein UVA-Faktor keinen Anhaltspunkt für richtiges Sonnenbaden. Auf einen UVA-Faktor kann deshalb verzichtet werden.

Dr. Gerd Kindl
Apotheker

 

Literatur

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  20. Hölzle, E., Photodermatosen und Lichtreaktionen der Haut, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart 2003.
  21. Tronnier, H., Die Mallorca-Akne als eigenes Krankheitsbild – aktueller Wissensstand. SÖFW 126, 4 (2000) 54.
  22. Hadschiew, I., Effekt topisch applizierter Antioxidantien bei experimentell photoprovozierter polymorpher Lichtdermatose. Vortrag Deutsche Dermatologische Gesellschaft, Karlsruhe, April 1997; Dermatology 195 (1997) 362 - 368.
  23. Treder-Conrad, C., et al., Wirksamkeit des antioxidativen Lichtschutzes bei polymorpher Lichtdermatose und Mallorca-Akne. Akt. Dermatol, 29 (2003) 121 - 126.

 

Der Autor

Gerd Kindl studierte Pharmazie an der LMU München und wurde am Institut für Pharmazeutische Technologie in München promoviert. Von 1979 bis 1999 war Dr. Kindl Dozent und Mitglied der Prüfungskommission bei den begleitenden Unterrichtsveranstaltungen im Rahmen des Dritten Ausbildungsabschnittes für Pharmaziestudenten. In der gleichen Zeit war er Chefredakteur des »Apotheker Journal«. Dr. Kindl ist den Kollegen als Autor und Herausgeber bekannt, unter anderem des Lehrbuchs »Pharmazie für die Praxis« (gemeinsam mit Dr. Herbert Gebler) und des Buchs »Licht und Haut«, das er gemeinsam mit Professor Dr. Wolfgang Raab verfasst hat und das 1998 in vierter Auflage im Govi Verlag Eschborn erschienen ist.

 

Anschrift des Verfassers:
Dr. Gerd Kindl
Post Apotheke
Neue Poststraße 7
85598 Baldham
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