Pharmazeutische Zeitung online

Politik 1

16.09.2002
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Bundestagswahl

Gesundheitspolitische Positionen der Parteien

von Thomas Bellartz, Berlin, und Daniel Rücker, Eschborn

Ausgaben reduzieren oder Einnahmen erhöhen? Mehr Eigenverantwortung oder paritätische Finanzierung? Am Sonntag und in den anschließenden Koalitionsverhandlungen werden die Weichen für die Gesundheitspolitik der kommenden Jahre gestellt.

Ein denkwürdiger Wahlkampf neigt sich dem Ende. Größer denn je war die mediale Präsenz der Politiker. Zum ersten Mal standen sich Kanzler und Herausforderer in zwei Fernsehduellen gegenüber. Doch auch für den Wahlkampf gilt, dass Masse nicht gleich Klasse ist. Inhalte waren in den vergangenen nicht wichtiger als eine imagefördernde Krawatte. Und wenn es doch einmal um Sachfragen ging, dann stand die Kritik am Kontrahenten im Vordergrund, eigene Konzepte blieben Mangelware. Im besonderen gilt dies für die Gesundheitspolitik. Derart schwieriges Terrain mieden die Wahlkämpfer nach besten Kräften.

Unbefriedigend für Apotheker. Gesundheitspolitik ist für sie essenziell, entscheidet womöglich über die eigenen beruflichen Perspektiven. Die Güte der gesundheitspolitischen Konzepte beeinflusst die Wahlentscheidung der meisten Pharmazeuten ganz wesentlich. Damit die Wahl nicht zur Qual wird, hat die PZ-Redaktion aus den Wahlprogrammen der Parteien und Aussagen der Politiker aus der trüben Brühe des Wahlkampfes die wichtigsten Positionen zur Gesundheitspolitik herausdestilliert und für Sie zusammengestellt.

Ihre Entscheidung, wem Sie für die kommenden vier Jahre einen Arbeitsplatz im Bundestag verschaffen wollen, können wir Ihnen nicht abnehmen. Vielleicht können wir aber dazu beitragen, dass die Parteien trotz ihrer selbst auferlegten kollektiven Nachrichtensperre für den Wähler keine gesundheitspolitische Blackbox bleiben.

SPDCDU/CSUPDSBündnis 90/Die GrünenFDP  

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