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Tierisch kritisch
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Impfskepsis bei Tierhaltern boomt

Die Impfskepsis greift auch auf die Tiermedizin über. Manche Tierhalter verweigern den Piks selbst dann, wenn er den Vierbeiner gegen Krankheiten wie Tollwut schützen soll. Wissenschaftler warnen vor Risiken – für Tier und Mensch.
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 17.03.2026  10:30 Uhr

Liebe mit Risiko

Der Übertragungseffekt überrascht Lori Kogan, Professorin für Mensch-Tier-Interaktionen an der Colorado State University, nicht. Für viele Menschen seien die Haustiere vollwertige Familienmitglieder: »Für mich ist es völlig nachvollziehbar, dass sie von Impfstoffen für Menschen auf Impfstoffe für Haustiere verallgemeinern und zu denselben Schlussfolgerungen kommen«, sagte sie der NYT.

Experten beobachten die Anti-Impf-Bewegung in der Veterinärmedizin mit großer Sorge. Sie befürchten neben einem Rückgang der Impfquoten eine Lockerung der Impfgesetze für Tiere und damit die Rückkehr von Infektionskrankheiten. Das Risiko besteht demnach nicht nur für Tier, sondern auch für den Menschen – immerhin umarmen und küssen viele ihre geliebten Haustiere oder teilen sogar mit ihnen das Bett.

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