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Statista-Umfrage
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Immer weniger Menschen kaufen in Vor-Ort-Apotheken ein

Einer aktuellen Statista-Umfrage zufolge kauften in den vergangenen zwölf Monaten 20 Prozent weniger Menschen in stationären Apotheken ein als noch im Jahr 2019. »Damit verliert der klassische Einkaufsweg deutlich an Reichweite«, so die Pressemitteilung von Statista Consumer Insights.
AutorKontaktPZ
Datum 19.10.2026  14:20 Uhr

Laut einer Umfrage von Statista Consumer Insights ist der Anteil der Befragten, die in den vergangenen zwölf Monaten etwas in einer stationären Apotheke gekauft haben, von 73 Prozent im Jahr 2019 auf 53 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten gesunken. Besonders stark ist dieser Anteil in den vergangenen zwei Jahren gesunken. Während der Anteil im Jahr 2024 noch bei 63 Prozent lag, waren es im Jahr 2025 nur noch 58 Prozent.

Laut Statista haben Versandapotheken und digitale Bestellwege vor allem bei planbaren Medikamenten und nicht verschreibungspflichtigen Produkten Marktanteile gewonnen. Das E-Rezept habe diese Prozesse weiter erleichtert.

Es ist jedoch nicht allein die Online-Konkurrenz, die die Apotheken ökonomisch in Schwierigkeiten bringt, so Statista. Die wirtschaftliche Basis vieler Apotheken sei ebenfalls geschwächt, da die Vergütung für verschreibungspflichtige Arzneimittel nur begrenzt mit den steigenden Personal-, Energie-, Miet- und Finanzierungskosten Schritt halte. »Gleichzeitig verursachen Bürokratie, Dokumentationspflichten und gesetzliche Vorgaben einen hohen zusätzlichen Arbeitsaufwand«, so das Fazit von Statista.

Stetig sinkende Apothekenzahl

Die steigende Zahl an Schließungen führe dazu, dass immer mehr Menschen weitere Wege zu ihrer nächsten Apotheke zurücklegen müssten. Laut der ABDA betraf dies im Zeitraum von 2018 bis 2023 bereits mehr als zwei Millionen Menschen.

Die Umfrage wurde von Statista Consumer Insights durchgeführt, einem datenbasierten Marktforschungs- und Analyse-Tool, das auf großen, repräsentativen Online-Befragungen basiert und Informationen zu Konsumverhalten, Einstellungen, Mediennutzung, Markenwahrnehmung und Zielgruppen liefert. Eigenen Angaben zufolge hat das Tool für diese Auswertung seit 2019 jährlich Umfragen mit 2000 bis 4700 Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren durchgeführt. Weitere Angaben über die Daten hat das Unternehmen nicht gemacht.

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