| Carolin Lang |
| 15.10.2026 09:30 Uhr |
»Insgesamt stützen diese Ergebnisse die Annahme, dass die Lebensmittelverarbeitung die Physiologie und die Gehirnfunktion über Mechanismen beeinflussen könnte, die über den reinen Kaloriengehalt und die Makronährstoffzusammensetzung hinausgehen«, schlussfolgert die Arbeitsgruppe.
Aus Sicht der DGN unterstreichen die Studienergebnisse die Bedeutung einer frischen, wenig verarbeiteten Kost für die (Hirn-)Gesundheit. »Allerdings sind weitere Studien unbedingt nötig«, meint DGN-Präsidentin Professor Dr. Daniela Berg. »Insbesondere um zu zeigen, ob tatsächlich der Verarbeitungsgrad, der auch konkret angegeben werden muss, oder die spezifische Zusammensetzung der Nahrungsbestandteile (Eiweiße bestehen zum Beispiel aus ganz unterschiedlichen Aminosäuren) die wesentliche Rolle spielen.«