| Cornelia Dölger |
| 15.09.2026 10:15 Uhr |
Zugleich dürfe niemand davon ausgehen, dass vernetzte Systeme automatisch sicher seien. Jede zusätzliche Schnittstelle erhöhe potenziell die Angriffsfläche. Deshalb sollten Apotheken, Praxen und andere Akteure regelmäßig durchspielen, welche Folgen ein Angriff auf einen Dienstleister oder Partner haben könnte, etwa wenn Daten manipuliert oder unbrauchbar würden.
Und wie könnte angesichts der rasend schnellen Entwicklung die Zukunft aussehen? Im Fokus stand zum Abschluss das Jahr 2030 und die Erwartungen, die damit verknüpft werden. Frühwein hofft auf weniger Bürokratie und mehr Zeit für Prävention und Patientenbetreuung. Boden sieht die Aufgabe der Industrie darin, neben Arzneimitteln auch deren digitale Einbettung und die dazugehörigen Informationen zu beherrschen. Lucas plädierte dafür, die Chancen und Risiken neuer Technologien gleichermaßen zu betrachten und die Menschen auf diesem Weg mitzunehmen. Nur wenn Digitalisierung, Vernetzung und Vertrauen zusammen gedacht würden, könne KI ihr Potenzial für eine bessere Gesundheitsversorgung entfalten.