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Pharmazeutische Dienstleistungen
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Fixhonorar steigt um 20 Cent – Festbeträge angepasst

150 Millionen Euro sollen den Apotheken für pharmazeutische Dienstleistungen bekommen, dafür steigt die Packungspauschale um 20 Cent. Zum 15. Dezember werden nun auch die Festbeträge entsprechend angepasst, das hat der GKV-Spitzenverband vor wenigen Tagen bekannt gemacht. Die Ausschüttung der Mittel an die Apotheken könnte der Nacht- und Notdienstfonds übernehmen.
AutorKontaktStephanie Schersch
AutorKontaktBenjamin Rohrer
Datum 05.11.2021  10:20 Uhr

Kein digitaler Beleg

Nach PZ-Informationen soll dies allerdings - zumindest anfänglich - nicht über einen digitalen Abrechnungsbeleg erfolgen. Vielmehr haben sich die beteiligten Verbände und Institutionen auf eine Abrechnung über einen Papier-Beleg geeinigt, weil die digitale Abrechnung den Rechenzentren derzeit noch größere Probleme bereitet. Erst wenn für das E-Rezept eine problemlose, digitale Abrechnung möglich ist, könnten somit auch die neuen Dienstleistungshonorare digital abgerechnet werden. Damit dieses gesamte Verfahren überhaupt starten kann, muss das BMG den Nacht- und Notdienstfonds allerdings offiziell beleihen - auch das ist noch nicht geschehen.

 

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