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Rauchen im Freien 
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EU-Gesundheitsminister wollen strengere Regeln 

Die Gesundheitsminister der EU wollen strengere Regeln für Nichtraucherschutz im Freien, beispielsweise in der Gastronomie oder an Hochschulen. Die Mitgliedsstaaten können selbst über die konkrete Umsetzung entscheiden. Die CDU klagt dennoch über eine »unsinnige Verbotspolitik«.
AutorKontaktdpa
Datum 03.12.2024  15:30 Uhr
Keine Ausnahmen für Tabakerhitzer und E-Zigaretten

Keine Ausnahmen für Tabakerhitzer und E-Zigaretten

Neben klassischem Tabakrauch richten sich die Empfehlungen auch gegen Tabakerhitzer und elektronische Zigaretten. Auch vor deren Dämpfen sollen Nichtraucherinnen, Nichtraucher und Kinder besser geschützt werden.

Mit ihrer Entscheidung folgen die EU-Staaten der EU-Kommission, die im September vorgeschlagen hatte, die derzeitigen Empfehlungen zu rauchfreien Zonen zu überarbeiten. Ziel ist, Menschen vor Passivrauch zu schützen und die Zahl der Krebstoten zu senken. Dabei geht es nicht nur um Zigaretten, sondern auch um den Dampf von E-Zigaretten und Tabakerhitzern.

Nach Angaben der EU-Kommission fordert Tabakkonsum in der Europäischen Union jedes Jahr 700.000 Menschenleben – Zehntausende davon wegen Passivrauchens. »Es ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in der EU«, sagte der für Gesundheit zuständige EU-Kommissar Oliver Varhelyi.

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