| Alexandra Amanatidou |
| 03.09.2025 13:45 Uhr |
Am 10. September findet außerdem die Fortsetzung des Fachgesprächs mit der Sachverständigenberaterin Margaretha Sudhof zur Maskenbeschaffung während der Corona-Pandemie statt. Sudhof wurde zu ihrem 170 Seiten langen Bericht bereits am 8. und 10. Juli vom Ausschuss befragt.
Sie hat die Maskenbeschaffungen unter dem damaligen Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im Auftrag von dessen Nachfolger Karl Lauterbach (SPD) untersucht. Spahn soll im Frühjahr 2020 Millionen Masken an allen üblichen Regeln vorbei beschafft haben: ohne genaue Ermittlung des Bedarfs, ohne Preisverhandlungen und folglich überteuert. Warnungen soll er ignoriert haben. Dem Bundesrechnungshof zufolge sind noch rund 100 Klagen von Lieferanten mit einem Gesamtstreitwert von 2,3 Milliarden Euro anhängig.