| Johanna Hauser |
| 25.09.2026 15:00 Uhr |
Transdermale Anwendungen waren dagegen nicht mit einem erhöhten Risiko für venöse Thromboembolien, Schlaganfälle oder Herzinfarkte assoziiert.
Eine Ausnahme zeigte sich bei einer kombinierten zyklischen transdermalen Therapie mit zusätzlicher Gestagengabe während eines Teils des Zyklus. Hier wurde ebenfalls ein erhöhtes Herzinfarktrisiko beobachtet. Die Autoren weisen jedoch darauf hin, dass dieser Befund auf vergleichsweise wenigen Fällen beruht.
Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung des Applikationswegs einer HRT. In einer begleitenden Pressemitteilung betonen die Autoren zugleich, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, aus der sich keine Ursache-Wirkungs-Beziehungen ableiten lassen. Zudem fehlten Angaben zu Faktoren wie Raucherstatus, Body-Mass-Index oder Alter bei Eintritt der Menopause. Stärken seien dagegen die große Studienpopulation, die lange Nachbeobachtungszeit sowie die detaillierten Verordnungsdaten aus den dänischen Gesundheitsregistern.