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Aficamten
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Entspannung für das Herz

‍Die HOCM ist eine genetische Erkrankung des Herzmuskels, bei der die Wände der linken Herzkammer so stark verdickt sind, dass die Kammer verkleinert ist. Durch die Verengung ist der Blutfluss vom Herzen in den Körper behindert. Der neue Wirkstoff Aficamten normalisiert die Hyperkontraktilität des Herzens, sodass die linke Kammer besser gefüllt und entleert werden kann.
AutorKontaktKerstin A. Gräfe
Datum 02.07.2026  07:00 Uhr

Höhere Belastbarkeit

Die Zulassung basiert auf der randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Phase-III-Studie SEQUOIA-HCM an 282 erwachsenen Patienten mit symptomatischer HOCM der NYHA-Klassen II oder III. Die Patienten erhielten über 24 Wochen einmal täglich Aficamten oder Placebo. Primärer Endpunkt war die Veränderung der Belastungskapazität nach 24 Wochen, gemessen anhand der maximalen Sauerstoffaufnahme (pVO₂) im Rahmen einer Spiroergometrie.

Unter Aficamten verbesserte sich die pVO₂ gegenüber Placebo statistisch signifikant: Die mittlere Differenz gegenüber Placebo betrug 1,74 ml/kg/min. Auch in den sekundären Endpunkten zeigten sich signifikante Unterschiede zugunsten von Aficamten, zum Beispiel hinsichtlich der Lebensqualität, der Herzinsuffizienz-Symptomatik und der Indikation für eine invasive Septumreduktion.

Als häufige Nebenwirkungen traten Schwindelgefühl, Störung in der Systole, Palpitationen und hoher Blutdruck auf.

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