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Forschung trifft Klischee
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Eltern wollen lieber Mädchen als Jungs

Psychologische Studien zeigen, wie subtil Erwartungen, Stereotype und gesellschaftliche Veränderungen die Familienplanung prägen. Viele Eltern in westlichen Gesellschaften scheinen Mädchen zu bevorzugen. Woran liegt das?
AutorKontaktPZ
AutorKontaktdpa
Datum 17.04.2026  08:00 Uhr
Altersunterschied bei Geschwistern wächst

Altersunterschied bei Geschwistern wächst

In Deutschland lebten laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2024 insgesamt rund 3,2 Millionen Kinder und Jugendliche (23,1 Prozent) ohne Geschwister in einem Haushalt – rund 5 Prozent weniger als noch zehn Jahre zuvor. 2014 waren es rund 3,4 Millionen (26,4 Prozent) gewesen. 2024 wohnten zudem 47,3 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit genau einem Geschwister unter einem Dach. Bei 29,6 Prozent waren es mindestens zwei Geschwister.

Der Altersabstand zwischen Geschwistern betrug 2024 hierzulande im Mittel rund drei Jahre. Und der Median des Geburtenabstands zwischen dem ersten und dem zweiten Kind derselben Mutter lag demnach bei 3,1 Jahren. Bei weiteren Geschwistern wächst der Altersabstand laut Statistik leicht an. Der Median teilt eine nach Größe sortierte Datenreihe genau in der Mitte. Ober- und unterhalb davon liegen jeweils genauso viele Werte.

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