| Alexandra Amanatidou |
| 30.09.2026 18:20 Uhr |
Auch die Pharmaindustrie wirbt bereits seit Langem für bessere Rahmenbedingungen. Knapp ein Jahr ist es her, dass sich die Vertreterinnen und Vertreter der Branche im Kanzleramt zum Pharmadialog getroffen haben. Dieser sollte eigentlich in eine Pharmastrategie münden. Bislang ist jedoch wenig passiert.
Bereits Anfang des Jahres warnten fünf Pharma- und Biotechnologieverbände in einem Brief an die damalige Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) vor »epochalen Problemlagen« angesichts globaler Herausforderungen. Zudem forderten sie einen ganzheitlichen, ressortübergreifenden Ansatz.
Gleichzeitig wurden Schließungen von Pharmaunternehmen angekündigt. So will der Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) seinen Standort in Dresden bis 2028 schließen. Auch Biontech wird 2027 und 2028 drei Standorte in Deutschland schließen. Insgesamt sind rund 1800 Beschäftigte betroffen.