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Niedrigwasser im Rhein
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Dürre belastet Pharmaindustrie 

Die Chemie- und Pharmaindustrie ist auf den Transport von Rohstoffen über Flüsse wie den Rhein angewiesen. Die aktuelle Dürre könnte daher zu Produktionskürzungen führen. Industrieverbände fordern jetzt mehr Investitionen in Infrastruktur. 
AutorKontaktdpa
Datum 06.08.2026  13:30 Uhr
Sanierung bei Bahn erschwert Verlagerung auf Schiene

Sanierung bei Bahn erschwert Verlagerung auf Schiene

Zwar sei die Industrie mit besseren Wasserstandprognosen und speziellen Schiffen für Niedrigwasser gerüstet, so der VCI. »Extrem niedrige Pegelstände beeinträchtigen die Schifffahrt jedoch weiterhin stark, was die Logistik erschwert und verteuert und besonders bei länger anhaltendem Extrem-Niedrigwasser zu Einschränkungen der Produktion führen kann.«

Derzeit erschwere zudem die Generalsanierung der Bahnstrecke auf der rechten Rheinseite das Verlagern von Transporten auf die Schiene. Dadurch stünden zwischen Köln und dem Rhein-Main-Gebiet nur die zwei Gleise der linksrheinischen Strecke zur Verfügung, sonst seien es vier Gleise. Auf der anderen Seite steckt die Chemiebranche schon länger in der Krise, was die Produktion dämpft – so muss auch weniger transportiert werden.

Der VCI fordert schon länger das Beseitigen von Engstellen in der Rheinrinne, um Transporte per Schiff zu erleichtern. Komplexe Verfahren sowie Personalmangel in der Verwaltung verzögerten die erwartete Realisierung bis in die 2030er Jahre, kritisiert der Verband.

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