Auf Platz eins in der klinischen Pharmazie landete die Krankenhausapotheke des Klinikums Landkreis Heidenheim. Sie überzeugte insbesondere durch feste Ansprechpartner und ein durchdachtes Ausbildungskonzept, das selbstständiges Arbeiten fördert. In Ausbildungsgesprächen stehe zudem die persönliche Entwicklung der PhiP im Vordergrund, die außerdem durch vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten ergänzt werde.
Mit einem besonderen Konzept punkte die Ausbildung am Uniklinikum Leipzig: Hier gibt es eine interprofessionelle Ausbildungsstation (IPSTA). Dabei verbringen die PhiP zwei Wochen auf einer Station zusammen mit zwei PJlern der Medizin und zwei Auszubildenden der Pflege. Das interprofessionelle Sechserteam übt unter anderem unter Aufsicht, selbstständig Entscheidungen über die Medikation der Patienten zu treffen. »Dieses innovative Konzept, ergänzt durch eine sehr gute Betreuung, sichert der Apotheke Universitätsklinikum Leipzig den zweiten Platz«, so der BPhD.
Last but not least empfiehlt sich eine Bewerbung auch bei der Zentralapotheke der Mühlenkreiskliniken in Minden. Ein gut strukturierter Ausbildungsplan ermögliche dort einen umfassenden Einblick in alle Abteilungen. Darüber hinaus fänden regelmäßig Fachgespräche mit den Apothekerinnen und Apothekern statt, wodurch die PhiP gezielt auf den Dritten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung vorbereitet werden.
Der BPhD kürt bereits seit 2007 empfehlenswerte Ausbildungsapotheken. Die Sieger der vergangenen Jahre sind auf der BPhD-Website unter »PJ« zu finden. In der Auswahl sind große und kleine, Großstadt- und Landapotheken gleichermaßen vertreten. Die Bundesapothekerkammer bietet einen Leitfaden für das PJ an, der zuletzt 2024 überarbeitet wurde.