Die Rückmeldungen von PhiP zeigen: Ausbildungsapotheken mit strukturiertem Ausbildungsplan und zusätzlichen Fortbildungsmöglichkeiten punkten. / © Adobe Stock/Hoda Bogdan
Die Basis der Auszeichnung bilden Fragebögen, die von Pharmazeuten im Praktikum (PhiP) nach ihrer praktischen Ausbildung ausgefüllt werden. Sie bewerten ihre Ausbildungsapotheke anhand verschiedener Qualitätskriterien.
»Das Praktische Jahr (PJ) ist nicht nur ein notwendiger Schritt auf dem Weg zur Approbation, sondern für viele Studierende eine prägende Phase ihrer Ausbildung«, betont der Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland (BPhD). Für rund drei von vier Studierenden sei diese Zeit ausschlaggebend für den weiteren beruflichen Werdegang. »Somit ist gerade hier eine qualitativ hochwertige Ausbildung wichtig, damit aus Pharmazeut*innen kompetente Apotheker*innen werden«, betont der Studierendenverband.
Bei den öffentlichen Apotheken landete die Post-Apotheke in Großostheim auf dem ersten Platz. »Sie überzeugt insbesondere durch einen strukturierten Ausbildungsplan, eine intensive Betreuung sowie die gleichzeitige Möglichkeit, eigenverantwortlich zu arbeiten«, heißt es in der Begründung. Besonders positiv hoben die PhiP zudem die Wertschätzung ihrer Arbeit hervor. Sie konnten auch an Schulungen zu pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL) teilnehmen und erhielten Einblicke in die Zytostatikaherstellung.
Platz zwei belegt die Ahorn-Apotheke Böhlen. Sie zeichne sich durch ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsangebot, eine gute Betreuung sowie regelmäßige Ausbildungsgespräche mit den verantwortlichen Apothekerinnen und Apothekern aus.
Ebenfalls empfehlenswert ist die Ried+-Apotheke Söflingen mit einem abwechslungsreichen Tätigkeitsspektrum, ergänzt durch Ausbildungstage im Apothekenverbund zu pharmazeutischen und rechtlichen Themen und eine offene Kommunikationskultur.
Als spezialversorgende Offizin wurde die Albert-Einstein-Apotheke in Ulm ausgezeichnet. Sie biete den PhiP umfassende Einblicke in die Sterilherstellung und Substitutionstherapie. Besonders positiv hervorgehoben wurden zudem die sehr gute Einarbeitung sowie ein durchdachtes Ausbildungskonzept zum Erlernen der Beratung in der Selbstmedikation.