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Zukunft der Apotheke

Das Backoffice wird zum Herzstück der Offizin

Weil die Anforderungen ans Backoffice immer größer werden, will auch Stephan Torke ab dem nächsten Jahr mehr Mitarbeiter in diesem Bereich einsetzen. Das sagte der Inhaber der Grund Apotheke im sächsischen Freital auf Nachfrage der PZ. Wie auch die Adexa erachtet er die künftige Position der PKA als »Allrounder« und »rechte Hand des Chefs«, die deutlich mehr betriebswirtschaftliche Kenntnisse, Marketing-Wissen sowie Social-Media-Kompetenz mitbringen sollte. Wer bereit ist, diese Verantwortung zu übernehmen und den Chef zu entlasten, wird das sicher auch bald am Gehalt merken, meint der Apotheker. Was die Software-Angebote betrifft, geht Torke davon aus, dass die Hersteller »sich zügig weiterentwickeln müssen«. Für unabdingbar hält er außerdem ein Customer-Relationship-Management. »Nur durch eine Vielzahl an Daten und deren Auswertung werden wir unsere Kunden optimal beraten und persönlich binden können. Der menschliche Faktor muss durch Künstliche Intelligenzen unterstützt werden«, ist er überzeugt. Eine große Erleichterung in der Kommunikation wäre in seinen Augen auch eine Chat-Funktion mit dem Kunden – ähnlich wie WhatsApp. »Für beide Seiten effektiver als das Telefon oder der Videochat, da man seine Antworten zeitlich besser an die Gegebenheiten anpassen kann.«

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