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Neue Studiendaten

Covid-19-Hoffnungsträger Molnupiravir lässt aufhorchen

Auf Empfehlung eines unabhängigen Aufsichtsgremiums der Studie und in Absprache mit der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA wird die Rekrutierung in die Studie aufgrund dieser positiven Ergebnisse vorzeitig gestoppt. MSD kündigt an, auf der Grundlage dieser Ergebnisse so bald wie möglich einen Antrag auf eine Notfallzulassung bei der FDA zu stellen sowie weitere Zulassungsanträge bei anderen Aufsichtsbehörden weltweit einzureichen. Die EMA in Amsterdam wird dabei namentlich zwar nicht erwähnt, die EU gehört aber mit großer Wahrscheinlichkeit auch zu den anvisierten Märkten.

»Die Daten sind vielversprechend, aber momentan handelt es sich nur um eine Zwischenauswertung einer Studie. Die Ergebnisse liegen auch noch nicht als Publikation vor, insofern muss man die endgültigen Ergebnisse abwarten. Wenn sich bestätigt, dass 50 Prozent weniger Krankenhauseinweisungen und Todesfälle bei Covid-19-Patienten durch diese Therapie erfolgen, dann wäre das ein sehr gutes, vielversprechendes Ergebnis«, so Professor Dr. Stefan Kluge vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

In der Move-Ahead-Studie wird Molnupiravir übrigens auch für die Postexpositions-Prophylaxe in einer randomisierten und doppelblinden Phase-III-Studie untersucht. In dieser soll überprüft werden, ob der Wirkstoff auch die symptomatische Ansteckung mit Covid-19 verhindern kann, wenn es prophylaktisch in einem Haushalt mit einem bestätigten Fall gegeben wird.

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