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Versorgungssicherheit
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Blutversorgung und Arzneimittelsicherheit

In einer Pressemitteilung macht der Verband Pharma Deutschland auf die Herausforderungen bei der Blutversorgung während der Sommermonate aufmerksam. Blutplasma sei demnach auch für die Herstellung zahlreicher Arzneimittel von großer Bedeutung.
AutorKontaktPZ
Datum 28.08.2026  14:40 Uhr

Der Verband erklärt, dass Blutplasma als Ausgangsstoff für die Herstellung zahlreicher Arzneimittel dient, darunter Immunglobuline und Präparate mit Gerinnungsfaktoren. Für Patientinnen und Patienten mit bestimmten Immundefekten oder Gerinnungsstörungen seien diese Arzneimittel teils lebensnotwendig.

»Anders als viele Arzneimittel lässt sich Blut nicht industriell herstellen. Was in der medizinischen Versorgung benötigt wird, kann nur durch Blutspenden bereitgestellt werden«, sagt Dorothee Brakmann von Pharma Deutschland und fügt hinzu: »Bei Blutpräparaten geht es um eine unmittelbare Versorgung, bei Plasma zusätzlich um einen zentralen Ausgangsstoff für die Herstellung von Arzneimitteln. Beides setzt voraus, dass ausreichend Spenden zur Verfügung stehen.«

Die Gewinnung von Plasma und die Herstellung plasmabasierter Arzneimittel könne nicht kurzfristig erfolgen. Zwischen der Plasmaspende und dem fertigen Arzneimittel liegen laut dem Verband zahlreiche komplexe Verarbeitungsschritte und ein entsprechend langer Produktionszeitraum von mehreren Monaten. Eine kontinuierliche Versorgung mit Plasma sei deshalb eine wichtige Voraussetzung für eine verlässliche Arzneimittelversorgung.

Pharma Deutschland unterstützt die kontinuierliche Aufmerksamkeit für Blut- und Plasmaspenden. »Gerade in Zeiten, in denen die Spendenbereitschaft saisonbedingt zurückgehen kann, ist es wichtig, die Versorgung mit Blut und Plasma stabil zu halten«, so der Verband.

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