Pharmazeutische Zeitung online

Generation Mops

12.11.2013
Datenschutz bei der PZ

ABDA / Auch wenn die Zahl übergewichtiger Erstklässler derzeit sinkt, ist die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugend­lichen weiterhin hoch – etwa 15 Prozent haben Übergewicht, davon ein Drittel Adipositas.

 

Damit einher geht ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen, wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes, Gelenkprobleme und metabolisches Syndrom. Neben einer erhöhten Komorbidität gegenüber normalgewichtigen Kindern und Jugendlichen haben die Patienten ein deutlich erhöhtes Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko als Erwachsene.

Auch psychosozial sind die über­gewichtigen Kinder und Jugendlichen beeinträchtigt, häufig sogar stigmatisiert. Ein vermindertes Selbstwertgefühl, Schwierigkeiten am Ausbildungs- und Arbeitsplatz sowie bei der Partnersuche isolieren die Betroffenen und verstärken zum Beispiel auch Essstörungen. Inzwischen gibt es Ernährungs- und Gesundheitsprogramme, die auch langfristige Gewohnheiten bei den Betroffenen und deren Familien ändern sollen, um einen Ausweg aus dem Teufelskreis zu bieten. Vorrangiges Ziel ist dabei das Erreichen eines neuen Energiegleichgewichts des Körpers verbunden mit der Verbesserung der psychosozialen Situa­tion. Wichtiger Ansprechpartner für die Ratsuchenden ist neben dem Arzt dabei auch der Apotheker.

 

Im Rahmen des Schwerpunktthemas »Der junge und der alte Patient« befasst sich die 44. Internationale Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer Pharmacon vom 2. bis 7. Februar 2014 in Davos mit diesem Thema. Ergänzt wird das Vortragsprogramm durch ein vielseitiges und praxisnahes Seminarangebot. Zudem haben die Teilnehmer die Gelegenheit, aktuelle berufspolitische Fragen im Rahmen der berufspolitischen Diskussion zu erörtern. Und als Bonus können Kongress-Teilnehmer 40 Fortbildungspunkte erwerben. /

Mehr von Avoxa