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Bluttest auf Downsyndrom

06.10.2008
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Bluttest auf Downsyndrom

PZ / US-amerikanische Forscher haben eine neue Methode entwickelt, um Downsyndrom und andere Genommutationen frühzeitig zu erkennen. Für das Verfahren reicht eine Blutprobe der Mutter aus, denn in deren Blut ist auch DNA des Kindes vorhanden. Forscher um Stephen Quake von der Universität Stanford, Kalifornien, sequenzierten Teile der zellfreien DNA im Blut von Schwangeren und ordneten sie den entsprechenden Chromosomen zu. War ein Chromosom überrepräsentiert, lässt dies auf eine Aberration schließen. Auf diese Weise konnten die Forscher bei 18 Schwangeren zwölf Chromosomenstörungen korrekt entdecken, die vorher mit einer anderen Methode bestimmt worden waren, berichten die Forscher im Journal »PNAS« (Doi: 10.1073/pnas.0808319105). Der Test wird aber erst in Jahren in die klinische Praxis Einzug halten.

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