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Apobank legt im ersten Halbjahr leicht zu

03.09.2013  17:53 Uhr

Von Stephanie Schersch / Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat das erste Halbjahr 2013 leicht positiv abgeschlossen. Mit 24,1 Millionen Euro lag der Jahresüberschuss etwas über dem Vorjahreswert (23,5 Millionen). Auch die Zahl der Kunden ist gewachsen.

Die Apobank führt das vor allem auf ihr Zukunftsprogramm Vorwerts zurück, mit dem sie ihre Kunden noch individueller beraten möchte. »Das neue Konzept wird von unseren Kunden gut angenommen«, sagte Vorstandssprecher Herbert Pfennig. Darüber hinaus soll das Programm helfen, Kosten zu sparen. Im ersten Halbjahr hat sich das positiv auf den Verwaltungsaufwand augewirkt. Dieser lag mit 221 Millionen Euro deutlich unter dem Vorjahres­niveau (245,6 Millionen Euro). Neben Vorwerts haben dazu auch Um­strukturierungen im IT-­Bereich beigetragen.

 

Risikoabbau auf Hochtouren

 

Zwischen Anfang Januar und Ende Juni erzielte die Apobank zudem einen Zinsüberschuss von 358,6 Millionen Euro (30.06.2012: 343,1 Million Euro). Diese positiven Entwicklungen spiegeln sich im operativen Ergebnis wider. Mit 181,4 Millionen Euro lag es deutlich über dem Wert des Vorjahreszeitraums (132,8 Millionen). Die Eigenkapitalquote konnte die Apobank um knapp 4 Prozentpunkte auf 18,3 Prozent steigern. Der Risikoabbau läuft indes weiter auf Hochtouren. Das Volumen strukturierter Finanzprodukte lag Ende Juni bei 1,4 Milliarden Euro (31.12.2012: 1,8 Milliarden Euro).

 

Für das zweite Halbjahr 2013 setzt die Apobank auf zusätzliche Erträge im Kundengeschäft, um Belastungen im Bankensektor und infolge von Investitionen zu kompensieren. Das Gesamtjahr will die Bank mit einem Jahresüberschuss abschließen, der eine stabile Dividende ermöglichen soll. Diese hatte für das Geschäftsjahr 2012 bei 4 Prozent gelegen. /

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