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Engelen

»14 gute und spannende Jahre«

29.08.2018
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Von Annette van Gessel / Im kommenden Sommer wählen die Apotheker der Kammer Nordrhein (AKNR) die Delegierten der neuen Kammerversammlung. Nun hat AKNR-Präsident Lutz Engelen mitgeteilt, dass er bei dieser Wahl nicht mehr antreten wird. Es sei an der Zeit, so Engelen gegenüber der PZ, das Präsidentenamt an Jüngere weiterzugeben. »14 Jahre sind genug«, resümierte er.

 

Für den Vorstand und die Delegierten der jetzigen Kammerversammlung ist Engelens Entschluss nicht neu. Bereits seit seinem 60. Geburtstag im vergangenen Jahr bereitet der Präsident die Amtsübergabe vor.

Unter anderem hat er in den letzten Monaten jüngeren Delegierten in einem Arbeitskreis die Möglichkeit geboten, sich mit externen Experten über zentrale Zukunftsthemen des Apothekerberufs auszutauschen. »Jüngere Kolleginnen und Kollegen müssen die Möglichkeit erhalten, die Zukunft des Apothekerberufs und der öffentlichen Apotheke mitzugestalten. Denn es betrifft ihre eigene Zukunft«, so Engelen.

 

Seinen Nachfolgern in der berufspolitischen Arbeit gibt der scheidende AKNR-Chef einige Aufgaben mit auf den Weg. Als wichtigen Punkt für die künftige Kammerarbeit sieht er die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in der Fläche sowie die Herausforderung der Digitalisierung im Gesundheitswesen.

 

Als weitere wichtige Anliegen nennt er zudem die hohe Qualität der Versorgung sowie die Stärkung der Apotheke vor Ort. Viele Kollegen kennen Engelen als kritischen und streitbaren Geist, der sich nicht wenig darüber wundert, dass sein Ausscheiden im nächsten Jahr jetzt schon ein Thema sein soll. »Ich werde mich bis August des nächsten Jahres natürlich voll meiner Aufgabe widmen«, betonte er. /

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