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Gegen höhere Honorare

01.08.2008  10:32 Uhr

Gegen höhere Honorare

dpa / Der neue Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung hat die von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) in Aussicht gestellte Erhöhung von Arzthonoraren kritisiert. Deren Bezüge lägen im Durchschnitt bei 120.000 Euro im Jahr, das sei »kein schlechtes Einkommen«, sagte Verbandsvorsitzende Doris Pfeiffer im Deutschlandradio Kultur. Die Ärzte sollten »gut bezahlt werden«, wenn sie gute Versorgung leisteten. Bei einer pauschalen Honoraranhebung befürchte sie aber, »dass sich an der Versorgung nichts ändert und dieses Geld verpufft«, sagte Pfeiffer. Sie wundere sich sehr, dass Ärzte über mangelnde Einnahmen durch die GKV klagten. Immerhin seien 90 Prozent der Deutschen gesetzlich versichert und finanzierten damit die Basis des Gesundheitssystems.

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