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13.06.2018  09:55 Uhr

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Zweite digitale Rezeptsammelstelle im Ländle

 

PZ / Baden-Württemberg hat eine zweite digitale Rezeptsammelstelle. Nachdem Anfang des Jahres die erste digitale Rezeptsammelstelle in Neidlingen den Betrieb aufgenommen hat, ist vergangene Woche eine weitere im Gemeindezentrum Hundheim im baden-württembergischen Külsheim ans Netz gegangen. Wie das Rezeptabrechnungsunternehmen VSA in einem Presseschreiben mitteilt, handelt es sich neben Neidlingen und Heusweiler-Kutzhof im Saarland damit um das dritte Terminal in Deutschland, an dem Rezepte »schnell, sicher und rund um die Uhr« an die angeschlossene Apotheke, in diesem Fall die Stadt-Apotheke Külsheim, übertragen werden. Die neue digitale Rezeptsammelstelle ist ein sogenanntes callmyApo-Terminal der VSA. Dieses entspricht laut VSA den höchsten Sicherheitsvorkehrungen und datenschutzrechtlichen Vorgaben und ist gleichzeitig anwenderfreundlich und intuitiv zu bedienen.

 

Heimversorger: BVKA wird zu BVVA

 

PZ / Der Bundesverband klinik- und heimversorgender Apotheker (BVKA) hat einen neuen Namen: Künftig trägt die Organisation die Bezeichnung Bundesverband der Versorgungsapotheker (BVVA). Nach Angaben des Verbandschefs Klaus Peterseim war die Umbenennung erforderlich geworden, weil der Verband vor zwei Jahren sein Aktionsfeld um die Bereiche Palliativ- und Substitutionsversorgung erweitert hatte.

 

Neue Rabattverträge: Barmer erteilt Zuschläge

 

PZ / Über insgesamt 140 generische Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen in 149 Losen hat die Barmer neue Arzneimittelrabattverträge geschlossen. Die Zuschläge für die elfte Tranche umfassen ein jährliches Umsatzvolumen von rund 470 Millionen Euro, wie die Kasse am Dienstag bekannt gab. Die neuen Verträge starten ab 1. Oktober 2018 und gelten zwei Jahre. Sie lösen die bisherigen Verträge zur neunten Tranche ab. Die neuen Zuschläge umfassen unter anderem Wirkstoffe zur Behandlung von Infektionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Fettstoffwechselstörungen. Für elf Wirkstoffe beziehungsweise Wirkstoffkombinationen gingen laut Barmer entweder gar keine Angebote ein oder sie waren nicht zuschlagfähig. Bei 108 Losen (72 Prozent) setzt die Kasse auf das Mehrpartnermodell. Hier erhalten bis zu drei Anbieter den Zuschlag zur Belieferung. Leider gibt es aber auch wieder etliche Exklusiv-Verträge. So werden immerhin 41 Lose künftig ausschließlich von einem Anbieter bedient. Exklusivverträge gelten als riskant, da es schnell zu Arzneimittel­engpässen kommen kann, wenn ein Hersteller nicht liefern kann. Insgesamt hat die Barmer nach eigenen Angaben derzeit Verträge für rund 280 generisch verfügbare Wirkstoffe geschlossen, mit einem Umsatzvolumen von mehr als 1,5 Milliarden Euro. /

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