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Das limbische System

Der Weg zum Glück geht durchs Gehirn

13.05.2015  14:24 Uhr

Der Karikaturist Werner Tiki Küstenmacher schickte die Teilnehmer des Wirtschaftsforums auf eine Entdeckungsreise durch die neuropsychologischen Untiefen des Lebens. Als Buchautor feierte er vor allem mit dem Bestseller »Simplify your Life« Erfolge. In Berlin präsentierte er ebenfalls ein Rezept, das Leben glücklicher und im Einklang mit sich selbst zu gestalten.

Im Zentrum stand dabei das sogenante limbische System, jener Teil unseres Gehirns, der für die Verarbeitung von Emo­tionen verantwortlich ist. Küstenmacher hat diesem System per Zeichnung eine Gestalt gegeben und den kleinen flauschigen Kerl kurzerhand Limbi getauft.

Limbi handele stets schneller als unser rationales Großhirn – meist emotional und völlig undifferenziert, so Küstenmacher. Damit stelle er sich uns bei vielen Entscheidungen in den Weg.

 

Als Beispiel verwies Küstenmacher etwa auf den inneren Widerwillen, bei Nieselregen joggen zu gehen, obwohl das rational betrachtet keine schlechte Idee sei. Mit Zwang sei Limbi jedoch nicht beizukommen. »Viel klüger ist es, mit ihm zusammenzuarbeiten«, so Küstenmacher.

 

Ziele müsse man daher so definieren, dass sie auch den emotionalen Teil unseres Gehirns überzeugten. »Wer Limbi zum Freund hat, ist glücklich.« /

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