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Impfkomplikationen im Netz

07.05.2007
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Impfkomplikationen im Netz

dpa / Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat eine Datenbank mit Verdachtsfällen von Impfkomplikationen ins Internet gestellt. Die Datenbank (www.pei.de/db-verdachtsfaelle) erlaube es beispielsweise, gezielt nach bestimmten Reaktionen auf Impfstoffe zu recherchieren, teilte das Institut im hessischen Langen mit. »Als erste Arzneimittelzulassungsbehörde in Europa stellen wir Daten zu Verdachtsfällen auf Impfnebenwirkungen in dieser Form frei zur Verfügung«, sagte der PEI-Präsident Johannes Löwer. »Wir wollen mit diesem Schritt einen Beitrag zur Verbesserung und zur Erleichterung der Impfaufklärung leisten.« Hintergrund ist die Sorge vieler Bürger »hinsichtlich realer und vermeintlicher Risiken« bei Impfungen. Eine nachlassende Akzeptanz von Impfungen führe zu sinkenden Impfraten und berge die Gefahr eines erneuten Anstiegs dieser Krankheiten, erklärte Löwer.

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