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Mehr Digitale Serviceleistungen in Apotheken

05.04.2017  09:38 Uhr

Von Stephanie Schersch / Digitale Serviceangebote spielen in deutschen Apotheken eine wachsende Rolle. Das geht aus einer Umfrage des Kölner Instituts für Handelsforschung unter mehr als 200 Apothekenleitern hervor.

 

Sechs von zehn Befragten wollen demnach in den kommenden ein bis zwei Jahren auf den Ausbau entsprechender Leistungen setzten. Für die Mehrheit (61 Prozent) ist es bereits heute selbstverständlich, dass Kunden Medikamente online vorbestellen und später in der Apotheke abholen. Vor zwei Jahren hatten lediglich 44 Prozent diesen Service als absolutes Muss bezeichnet.

 

Eine eigene Apotheken-Website stufen etwa drei Viertel der Befragten (72 Prozent) als unverzichtbar ein. Mehr als 18 Prozent haben sogar eine eigene Apotheken-App, ein knappes Drittel (32 Prozent) plant, diesem Beispiel zu folgen. Mehr als jeder Zehnte (11 Prozent) ist mit der eigenen Apotheke auch in den sozialen Netzwerken aktiv, jeder Vierte (24 Prozent) hält das hingegen für völlig unnötig. Einen eigenen Online-Shop bezeichnen immerhin 5 Prozent der Befragten als Must-have, 42 Prozent können sich einen solchen Service gar nicht vorstellen. Tablets kommen heute ebenfalls bereits in 5 Prozent der Apotheken in der Beratung zum Einsatz, ein weiteres Viertel der befragten Apothekenleiter (26 Prozent) plant die Einführung entsprechender Geräte. /

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